Heute fand auf der diesjährigen didacta in Köln zum 21. Mal die Bekanntgabe und Auszeichnung der Preisträger des Deutschen Bildungsmedien Preis statt. Der Deutsche Bildungsmedienpreis zählt zu den renommiertesten Preisen im deutschsprachigen Bildungsbereich. Neben der Funktion der Entwicklungsdarstellung der digitalen Bildungsmedien bietet der Deutsche Bildungsmedien Preis eine wichtige Orientierung über herausragende Angebote. Im Anschluss an eine ausführliche Beratung mit Fachgutachterinnen und -gutachtern wurden insgesamt 17 Produkte für den „digita 2016“ nominiert. Anhand der Nominierungen fand eine Ermittlung der zehn Preisträger statt.

Alle zehn ausgezeichneten „digita”-Preisträger zeigen aufgrund ihrer innovativen Konzepte beispielgebend, welchen großen Nutzen IT-gestützte Bildungsmedien für das Lehren und Lernen in allen Lebensbereichen bieten können.

Jana Kausch, Referentin für Bildung und Medienkompetenz der Initiative D21, gehörte in diesem Jahr neben Paul Eschbach (Ministerium für Schule und Weiterbildung, Nordrhein-Westfalen), Michael Härtel (BIBB – Bundesinstitut für Berufsbildung), Prof. Dr. Wilfried Hendricks (IBI – Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft), Martin Hüppe (Bündnis für Bildung), Dr. Katja Kantelberg (learning.de) und Gerhard Seiler (freiberuflicher Digitalberater) zur digita-Jury.

Der Preis ging in der Kategorie Allgemeinbildende Schule in der Sparte Grundschule an „Pedalpiraten“ ([id.] Text & Konzept, Inka Daum, Jena). Pedalpiraten ist ein interaktives Angebot für Fahrradfreunde, das Sicherheit im Straßenverkehr und im Datenverkehr vermittelt.

In der Rubrik Sekundarstufe I gewann „BioBook NRW” (FWU Institut für Film und Bild gGmbH, Grünwald). Hierbei handelt es sich um ein vollständiges epochales digitalisiertes Lern- und Lehrwerk für das Schulfach Biologie der 5. und 6. Klasse.

In der Sparte Sekundarstufe II ging der Preis an „Der Niedersächsische Filmkanon“ (Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ), Hildesheim), das die Entwicklung von Medienkompetenz unterstützt.

In der Kategorie Privates Lernen wurde der Preis in der Sparte über 6 Jahre an „logo! Flucht nach Europa – Hoffnung auf ein besseres Leben“ (ZDF tivi, Mainz) verliehen. Es handelt sich um eine kindgerechte Aufklärung über das aktuell präsenteste gesellschaftspolitische Thema.

In der Rubrik über 10 Jahre gewann mit „The Land of the Magic Flute“ (Interactive Media Foundation gGmbH, Berlin) eine crossmediale Adaption von Mozarts Zauberflöte.

In der Sparte über 16 Jahre ging die Auszeichnung an „Bigband Drumming, ein Praxis-Lehrgang mit Video-Tutorial für Schlagzeuger, Bandleader und Arrangeure“ (Helbling Verlag GmbH, Esslingen).

Den Preis in der Kategorie Berufliche Bildung und Studium erhielt: „Virtuelle Apotheke“ (TÜV Rheinland Akademie GmbH, Düsseldorf), welches ein Weiterbildungsangebot für Apotheken-Personal darstellt.

„Lernraum“ (Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, Stuttgart), eine Arbeitsumgebung zur Gestaltung von digitalen Lernarrangements konnte in der Kategorie Didaktische Werkzeuge den Sieg für sich verzeichnen.

Der diesjährige Förderpreis ging an die Webseite „MatheGuru“ (Wanja Hemmerich, Wiesbaden), bei der es um die Vermittlung und Übung von mathematisches Wissen geht.

Den Sonderpreis erhielt „Actionbound“ (Zwick und Rauprich GbR, Berlin), eine App zur Gestaltung von unterhaltsamen und lehrreichen Multimediatouren. Diese ist hervorragend zur Entwicklung von Medienkompetenz geeignet.

Die Initiative D21 freut sich mit allen Preisträgern und gratuliert recht herzlich.

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Foto: IBI – Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft