Wir stehen vor der dritten Welle der Digitalisierung – unsere Umwelt wird immer vernetzter (Internet der Dinge) und immer mehr Abläufe werden in Zukunft automatisiert stattfinden (Algorithmen, Künstliche Intelligenz). Mit dieser Entwicklung einher gehen viele neue Möglichkeiten für unsere Gesellschaft, sei es durch Datenerfassung /-auswertung, durch automatisierte Prozesse, die Vernetzung bestimmter Informationen oder neuartiger Mensch-Maschine-Interaktionen. Diese Möglichkeiten gab es vorher in dieser Form nicht und somit stellt sich die Frage ihrer Bewertung. Denn: Viele dieser Möglichkeiten können zu Unsicherheit und Angst führen, wenn das Gefühl entsteht, dass sich das gewohnte Wertesystem verändert oder verschiebt. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, ethische Grundvorstellungen in die digitalisierte Welt zu übersetzen und somit durch sachliche und konstruktive Bewertung zur Orientierung beizutragen.

Diskutiert wird die Entwicklung aktuell vor allem im Bereich des autonomen Fahrens. Doch sie wird nicht auf diesen Bereich beschränkt bleiben, sondern sich z. B. auf den Gesundheits- und Pflegesektor, den Finanzmarkt, auch die Landwirtschaft und unseren gesamten Alltag ausbreiten. Ein breiter gesellschaftlicher Diskussions- und Meinungsbildungsprozess ist unseres Erachtens essentiell, um den Menschen und Entscheidungsträgern in unserem Land (Wirtschaft und Politik) eine differenzierte Bewertung der Perspektiven, Chancen und Risiken solch fundamentaler Veränderungen durch Digitalisierung zu ermöglichen. Diesen Prozess begleitet die Arbeitsgruppe Digitale Ethik – als Netzwerkknoten, Raum für Denkimpulse und gemeinsame Aktivitäten.

Die Anmeldung ist ausschließlich Mitgliedern der Ethik vorbehalten.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an ethik@initiatived21.de.

Die Agenda, die Anmeldemöglichkeit sowie weitere Informationen folgen rechtzeitig vor der Sitzung.