Am 24. September ging es in Hamburg um das Thema Digitalisierung im Rahmen des Grundsatzprogramms, in dem die GRÜNEN bis 2020 Antworten auf neue gesellschaftliche Herausforderungen erarbeiten wollen. In dem offenen Frageformat befand sich die Bühne in der Mitte. Moderiert von Anna Gallina (Vorsitzende der Hamburger GRÜNEN) stellten sich Robert Habeck (Vorsitzender der GRÜNEN Bundespartei) und Lena-Sophie Müller (Geschäftsführerin der Initiative D21) den vielfältigen Fragen des Publikums.

Lena-Sophie Mueller und Robert Habeck bei den Grünen in HamburgLena-Sophie Mueller in der Diskussion

 

  • Wieviel kann und sollte der Staat regulieren? Wird der Staat der Herausforderung Digitalisierung gerecht?
  • Machen Plattformen süchtig?  Wo beginnt individuelle Verantwortung?
  • Können Anforderungen an Transparenz und Nachvollziehbarkeit geleistet werden oder sind Algorithmen als Teil des Geschäftsgeheimnisses vor Veröffentlichung zu schützen?

„Ich bin davon überzeugt, dass sich Entscheidungslogiken durch künstliche Intelligenz verändern werden. Der Einfluss von Algorithmen wird zunehmen. Daher brauchen wir mehr Digitalkompetenzen in der Politik und in der Gesellschaft.“ so Lena-Sophie Müller.

In der Veranstaltung zeigte sich das große Interesse an Diskussion rund um das Thema Digitalisierung, ihrer nachhaltigen Gestaltung und der gesellschaftlichen Verantwortung. Die Initiative D21 setzt sich im Rahmen ihrer UAG Algorithmen-Monitoring mit Fragestellungen im Bereich sozioökonomischer, technologischer und ethisch-rechtlicher Kontext ein.

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Erfreut über die lebendige DiskussionRobert Habeck (Vorsitzender der GRÜNEN), Lena-Sophie Müller (Geschäftsführerin D21), Anna Gallina (Vorsitzende der GRÜNEN Hamburg) (Foto: www.andersen-fotografie.de)