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Projektsteckbrief

Projektzeitraum

2021

Ansprechpartnerin

Dr. Marie Blachetta
+49 30 5268722 59
Marie.Blachetta@InitiativeD21.de

Der Hochschulwettbewerb zu digitaler Unternehmensverantwortung 2021

Wie ist der Zusammenhang von digitaler Nachhaltigkeit und Mündigkeit zu digitaler Unternehmensverantwortung? Anhand der zehn Fallstudien der Digital Future Challenge 2021, die von Organisationen mit Blick auf aktuelle Herausforderungen für die Studierendenteams zur Verfügung gestellt wurden, kann dies nachvollzogen werden. Die Fallstudien befassten sich mit Fragen der digitalen Landwirtschaft, der Zukunft von Smart Factories oder auch der digitalen Kultur- und Bildungsvermittlung.

Die Bedeutung der Digital Literacy erläutert Thomas Northoff (Vorstand der Deloitte-Stiftung) so: „Wir sind umgeben von Informationen, die uns in ihrer digitalen Form in immer größerer Dichte erreichen. So selbstverständlich das sein mag: Dass wir alle gleichermaßen davon profitieren, ist noch längst keine Selbstverständlichkeit. Für eine echte digitale Teilhabe müssen wir Kompetenzen und Fähigkeiten über alle Alters- und Ausbildungsstufen hinweg fördern, sprich: Digital Literacy.“ Die Digital Future Challenge, ein Projekt der Deloitte-Stiftung und der Initiative D21 e.V., gefördert durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz sowie unterstützt durch die Bertelsmann Stiftung, bringt mehrere Stakeholder mit dem Ziel zusammen, Ideen für eine verantwortungsvolle digitale Zukunft zu entwickeln. In Bezug auf den zweiten Schwerpunkt, die Digital Sustainability, sagt Hannes Schwaderer (Präsident der Initiative D21 e. V.): „Glücklicherweise gibt uns die Digitalisierung unterschiedliche Instrumente an die Hand, um den großen Krisen – allen voran dem Klimawandel – mit digitalen Lösungen zu begegnen. Innovative, junge und kluge Köpfe haben sich den Herausforderungen in interdisziplinären Teams gestellt und dabei innovative Ideen und Lösungsansätze entwickelt“. Und auch die Schirmherrin der Digital Future Challenge 2021, Bundesministerin Christine Lambrecht, zeigt sich beeindruckt von den Ausarbeitungen: „Die Lektüre der Projektbeschreibungen zeigt eindrucksvoll, wie spannend, praxisrelevant und kreativ die Ideen der Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer sind.“

Die Finalprojekte im Überblick

  • Platz 1: Um Kennzahlen verständlich, Ziele messbar und Vergleichbarkeit möglich zu machen, schlägt das Team Memas.ymar ein nutzerfreundliches Dashboard mit allen wichtigen Daten und Kennzahlen zur CO2-Reduktion und Klimaneutralität eines Unternehmens vor.
  • Platz 2: Die digitale Spaltung in Afrika möchte das Team M:ESH überwinden, indem es in seinem Projekt vorschlägt, bestehende ICT-Infrastruktur im Sinne der Sharing-Economy zu nutzen und somit den Internetzugang für mehr Menschen erschwinglicher und zugänglich zu machen.
  • Platz 3: Eine Produktentwicklungsmatrix, die es ermöglichen soll, die Akzeptanz von Robotik in der Pflege zu steigern und somit für mehr Kosteneffizienz sowie Arbeits- und Pflegequalität zu sorgen, stellt das Team Blaues Zebra vor.
  • Das Team Agile Seekers hat das Ziel, mithilfe seiner selbst entwickelten Plattform ThinkTanks agiler zu gestalten und somit die Kommunikation über eine nachhaltige Zukunft zu verbessern.
  • Mithilfe einer ethischen Sprachassistenz erhofft sich das Team Senex, allen Menschen eine aktive und selbstbestimmte Teilnahme an der Gesellschaft zu ermöglichen. Im Mittelpunkt stehen dabei Demenz-Erkrankte und ihre Angehörigen.

Die ausführlichen Projektbeschreibungen und viele weitere Hintergründe zu den Ideen der Studierenden für die digitale Zukunft finden Sie in der Abschlusspublikation zur Digital Future Challenge 2021:

Begleitet wird die Publikation von der Podcast-Serie „Shaping the Digital Future“, in der die Studierenden Einblicke in die Entstehung ihrer Projektideen geben – zum Abonnieren auf allen gängigen Podcast-Plattformen:


Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz fördert die Digital Future Challenge und übernimmt die Schirmherrschaft. Der Wettbewerb wird außerdem unterstützt von der Bertelsmann Stiftung.

Mit Unterstützung der: