Rund 20 Mädchen aus Berliner Schulen erkunden den Technik-Parcours

Seit 2001 begleitet die Initiative D21 gemeinsam mit ihren Mitgliedern die Auftaktveranstaltung des Girls’Day in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt. Einen Tag vor offiziellem Start des Mädchen-Zukunftstags in Deutschland haben 24 Schülerinnen aus drei Berliner Schulen die einmalige Möglichkeit, einen Technik-Parcours von sieben unserer Mitglieder zu durchlaufen und neue Berufs- und Studienbereiche kennenzulernen. Im Anschluss daran dürfen sie Bundeskanzlerin Merkel die Technik-Stationen und die neu kennengelernten Innovationen erklären und vorführen. Ein fester und beliebter Termin für Berliner Schulen, unsere Mitglieder, das Bundeskanzleramt und für die Initiative D21.

Auch in diesem Jahr haben wir eine spannende Auswahl unserer Mitglieder und ihrer Technik-Innovationen für die Auftaktveranstaltung am 25. April 2018 gewinnen und zusammenstellen können.

Vom Hackerangriff bis zum Chill-Contest

Am Stand von Capgemini erfahren die Mädchen alles rund um Sensorik und Aktorik: Sie durchlaufen zwei Lernversuche und können anhand der Sensordaten die Ergebnisse vergleichen und auswerten.

Beim Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern gewinnen die Schülerinnen mit Hilfe einer Virtual-Reality Brille Einblicke in das Innenleben eines Computers.

Die Deutsche Telekom AG entführt die Schülerinnen in eine Smart City: Mit Hilfe verschiedenster Technik, beteiligen sie sich aktiv an der Entwicklung der Stadt. Dank eines Telepräsenzroboters und einer kleinen Konferenzschaltung können sie sich untereinander vernetzen und austauschen.

Am Stand des Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme, kurz IAIS, entwickeln sie Programme für Roboter und Mini-Computer. Dort erwecken sie die den menschenähnlichen Roboter „NAO“ zum Leben, lernen ihn kennen und entwickeln ihn weiter.

Intel lädt zu einem „Chill-Contest“ ein: Ein bereits programmierter Biofeedback-Analyzer gibt Auskunft darüber, wie der Gemütszustand der Anwenderin ist und entgegnet diesem je nach Bedarf mit Entspannungsmusik oder Atemübungen.

Bei Ricoh konstruieren die Schülerinnen bei der Auftaktveranstaltung eigene Figuren an einem CAD-Programm und drucken diese anschließend an einem 3D-Drucker aus. Das weckt nicht nur das Interesse an einer spannenden Innovation, sondern fördert ebenfalls das logische und räumliche Denken der Mädchen.

Symantec macht die Teilnehmerinnen zu Virenjägerinnen und Sicherheitsexpertinnen: Auf der Suche nach verdächtigem Verhalten, analysieren sie unter anderem Logfiles und überprüfen Netzwerkverbindungen. So lernen sie nicht nur, wo die Gefahren von Hackern lauern, sondern kriegen auch ein Gefühl für den richtigen Umgang mit Bedrohungen und, wie man sich vor ihnen schützen kann.

Der Tag der Schülerinnen wird durch aufregende Einblicke in neue MINT-Berufsfelder abgerundet: Von der Systemtechnikerin über die Aufgaben einer Mathematikerin bis hin zur Maschinen- und Anlagenführerin bekommen sie einen Überblick darüber, wie aufregend MINT sein kann.

Wir bedanken uns bei unseren Mitgliedern, die an unserem diesjährigen Technik-Parcours teilnehmen und freuen uns auf eine spannende Veranstaltung mit neuen Einblicken und Erfahrungen für die Schülerinnen.

Weitere Informationen zum Girls’Day Mädchen-Zukunftstag sowie zum diesjährigen Auftakt im Bundeskanzleramt finden Sie hier.

D21 Girlsday Auftakt 2017
Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Auftaktveranstaltung zum Girls' Day 2017
D21 Girlsday Auftakt 2017
Hier wurden 2017 Emotionen messbar und sichtbar gemacht.