Bildung & Digitalkompetenzen

Bildung ist das Betriebssystem unserer Gesellschaft.

Eine gut ausgebildete Bevölkerung trägt zur wirtschaftlichen Entwicklung bei und sichert gesellschaftliche Stabilität sowie demokratische Teilhabe. Deutschland überzeugt als viertgrößte Volkswirtschaft der Welt jedoch nicht mit einer zeitgemäßen Bildung. 

Sowohl bei Infrastruktur und technischer Ausstattung als auch bei der Lehrkräfteaus- und Fortbildung und der curricularen sinnvollen Integration von digitalen Angeboten und Inhalten besteht großer Nachholbedarf. Auch bei Berufsausbildung, Studium oder Weiterbildung bestehen deutliche Lücken zwischen Bedarf und Angebot.

Die Initiative D21 setzt sich ein für eine zeitgemäße Bildung in Schulen, Ausbildungseinrichtungen und im Bereich der Weiterbildung. Gemeinsam mit Akteur*innen aus der Politik, Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in unserem Netzwerk setzen wir uns mit den Herausforderungen und Chancen, die sich aus der digitalen Transformation des Bildungssektors ergeben, auseinander. 

Wir wollen eine treibende Kraft für Veränderungen im Bildungssektor sein und uns gegenseitig bei der Entwicklung innovativer Ansätze und Lösungen inspirieren und unterstützen. Wir wollen Debatten führen, die vom Wunsch nach selbstbestimmter Gestaltung statt durch Ablehnung geleitet sind, und Ideen, Positionen und Erfahrungen auf Augenhöhe austauschen sowie Missverständnisse zwischen Akteur*innen abbauen.

Unser Ziel ist es, die Vermittlung der digitalen Kompetenz im Bildungsbereich zu fördern, um eine digital gestärkte Gesellschaft zu schaffen. Bildung ist Zukunft, daher ist digitale Bildung und die Vermittlung von Digitalkompetenzen die Basis, nachfolgende Generationen bestmöglich auf ein Leben in einer sich rasant wandelnden Welt vorzubereiten.

Veranstaltungen im Bereich „Bildung & Digitalkompetenzen“

Ein junger Mann sitzt an einem Arbeitscomputer im Büro und spricht in ein Headset. Hinter ihm sitzt eine weitere Kollegin.
Berlin

KI zwischen Hype und Haltung – Berufseinstieg und Personalstrategien im KI-Zeitalter

Sitzung der AG Bildung (1/2026) – Der reflektierte Umgang ist Schlüssel zu verantwortungsvoller KI-Nutzung. Wenn Künstliche Intelligenz nun die Arbeit verändert, aber junge Einstiegsstellen in besonderem Maß betroffen sind – wie müssen AI Skills und Personalstrategien angepasst werden, damit Berufseinsteiger*innen nicht die Verlierer der KI-Transformation werden?

Neueste D21-Aktivitäten im Bereich „Bildung & Digitalkompetenzen“

Gruppenfoto der Halbfinal-Teams, Jury-Mitglieder, Unternehmensvertreter*innen, Workshop-Geber*innen und Organisator*innen.

Zukunft digital gestalten – Ideen der jungen Generation beim Halbfinale der Digital Future Challenge #6

Automatisierung, Effizienzgewinne und ein grundlegender Wandel der Arbeitswelt: In KI-Agenten und Robotik werden derzeit vielfältige Hoffnungen gesteckt. Doch auf welche Herausforderungen stoßen Organisationen in der Praxis, in denen verantwortungsvolles, zukunftsgerichtetes Handeln gefragt ist? Im Halbfinale des Studierendenwettbewerb „Digital Future Challenge“ präsentierten zwölf Teams ihre innovative Lösungsansätze für digital-ethische Probleme von Unternehmen – doch welche fünf schafften den Sprung in das Finale?

Eine junge Frau zeigt einer älteren Frau auf einer Parkbank etwas auf dem Smartphone

Digitale Kompetenzen im Altersvergleich: Neue D21-Auswertung zeigt unterschiedliche Generationenprofile in Deutschland und Österreich

Neue Auswertung des D21-Digital-Index zeigt: Unter den Onliner*innen sind Österreichs Senior*innen digital deutlich kompetenter als ihre deutschen Altersgenoss*innen – zugleich zeigen sich junge Österreicher*innen in mehreren Bereichen weniger digital kompetent und offen als junge Deutsche. Die Initiative D21 fordert daher altersgerechte Strategien und zielgruppenspezifische Bildungsformate.

Gruppenfoto aller Panelist*innen

AG-Blog | Jugendschutz: Müssen wir zurück ins analoge Zeitalter? Zwischen Schutz, Selbstbestimmung und gemeinsamer Verantwortung

Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer Welt auf, in der soziale Medien zum Alltag gehören – mit allen Chancen und Risiken. Studien zeigen: 10- bis 17-Jährige in Deutschland verbringen im Schnitt rund zweieinhalb Stunden pro Schultag und fast vier Stunden pro Tag an Wochenenden in sozialen Medien; über eine Million von ihnen zeigen ein risikoreiches, mehrere Hunderttausend ein suchtähnliches Nutzungsverhalten. Parallel dazu wird in der Öffentlichkeit erbittert über Handyverbote an Schulen gestritten. Für die AG Bildung der Initiative D21 ist klar: Diese Debatte greift zu kurz, wenn sie nicht zugleich die strukturellen Fragen von Regulierung, Medienbildung und Verantwortung adressiert.

Die Teilnehmenden der AG-Sitzung nutzen die Gelegenheit zum intensiven Vernetzen.

AG-Blog | Digitale Basiskompetenzen stärken – Perspektiven für Deutschland im europäischen Kontext

Digitale Basiskompetenzen sind längst nicht mehr „nice to have“. Sie entscheiden über Zugang zu Information, berufliche Entwicklung, Souveränität im Alltag – vom Umgang mit Behörden bis zur Gesundheitsversorgung. Europa will bis 2030 mindestens 80 Prozent seiner Bevölkerung mit grundlegenden digitalen Fähigkeiten ausstatten; Deutschland steht laut aktuellem D21-Digital-Index noch bei rund 49 Prozent. Die Lücke ist offensichtlich – ebenso die Chance, sie durch vernetzte Ansätze zu schließen.

Eine Frau am Küchentisch versucht, etwas auf einem Laptop zu machen, aber ein Kind hängt von hinten an ihre dran und hält sie ab.

Digitale Grundversorgung muss soziales Grundrecht werden

Die neue D21-Studie „Digital Skills Gap 2025“ zeigt: Digitale Ausgrenzung ist ein strukturelles Problem. Schwierige Wohnverhältnisse, geringes Einkommen und fehlende digitale Ausstattung behindern digitale Teilhabe. Die Initiative D21 fordert deshalb eine digitale Grundversorgung als soziales Grundrecht.

EIn Mann in Leuchtweste und Helm beugt sich in einem Lagerhaus über einen Schreibtisch

Warum die Wirtschaft besser auf die Unterschätzten setzen sollte

Die Studie „Digital Skills Gap 2025“ der Initiative D21 zeigt: Silver Worker und Blue-Collar-Worker verfügen über wertvolle digitale Kompetenzen und Erfahrungswissen – oft unterschätzt, aber entscheidend für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmen, die auf alters- und arbeitsdiverse Lernwege setzen, erschließen hier enormes Potenzial.

Ein humanoider Roboter wird ein paar Menschen vorgeführt

Alter, Know-How, Verantwortung: Ageing with Tech Festival 2025

Zwei Tage lang stand Hamburg im Juni im Zeichen von „Ageing with Tech“. Als Partner der Körber-Stiftung haben wir beim Festival die Potenziale älterer Menschen in der Netz-Gesellschaft in den Blick genommen. Denn Ältere können und wollen Verantwortung übernehmen – im digitalen Raum und mit digitalen Mitteln.

Übergabe des Girls'Day-Preises durch den damaligen Bundeskanzler Olaf Shcolz.

Was wäre, wenn …? Girls‘Day-Preisträgerinnen gestalten ihre virtuelle Zukunftswelt

Was wäre, wenn die Menschen zum Mars fliegen würden? Extremwetterereignisse alltäglich werden? Alle Tiere ausgestorben wären? Oder es nur noch Elektroautos gäbe? In dem Workshop Future or Fiction konnte die Girls’Day-Preisträgerin und ihre Mitschülerinnen von der Bettina-von-Arnim-Schule virtuelle Zukunftswelten zu diesen Fragen erschaffen und sie mithilfe von Virtual Reality unmittelbar erleben.

Eine Videokonferenz mit 12 Gesichtern im Bild

AG-Blog | Ist das Ende der Medienkompetenz erreicht? Chancen, Risiken und Regulierungsmöglichkeiten von Social-Media-Nutzung in der Schule

Desinformationen, gefährliche TikTok-Challenges und beeinflussende Algorithmen: Während es in vielen Ländern bereits genaue Regeln zur Social-Media-Nutzung für Kinder und Jugendliche gibt, steckt Deutschland aktuell inmitten in einer Debatte, die oft von Emotionen getragen wird. Die AG Digitale Bildung kam bei ihrer Sitzung zusammen, um konkret über die Zukunft von Social Media an deutschen Schulen zu diskutieren.

Olaf Scholz und 4 Schülerinnen machen mit einem Smartphone ein Selfie

„Damit das WIR in MINT-Berufen nicht nur Männer sind“: Girls’Day-Auftakt 2025 mit Bundeskanzler Olaf Scholz

24 Berliner Schülerinnen und sieben Mitgliedsorganisationen der Initiative D21 haben am 1. April 2025 die Auftaktveranstaltung des diesjährigen Girls’Day im Bundeskanzleramt gestaltet. Im MINT-Erlebnis-Parcours hatten die Schülerinnen die Möglichkeit, verschiedene Berufsfelder aus dem MINT-Bereich hautnah kennenzulernen. In einer Gesprächsrunde konnten sie zudem Bundeskanzler Olaf Scholz ihre Fragen zum politischen Alltag und seinem Blick auf MINT-Berufe stellen.

Olaf Scholz an einem Stand beim Girls'Day-Auftakt 2024

Deutschland muss MINT-Lücke bei Frauen schließen: Girls’Day startet im Bundeskanzleramt

Berlin, 28. März 2025 – Deutschland steht unter Druck: Die Europäische Kommission hat mit dem STEM Education Strategic Plan ehrgeizige Ziele für die MINT-Bildung gesetzt. Besonders die Förderung von Mädchen und jungen Frauen steht im Fokus. Deutschland muss aufholen, um die Zielvorgaben der EU zu erreichen – der anstehende Girls’Day-Auftakt mit Bundeskanzler Olaf Scholz leistet hierzu einen Beitrag.

Übersicht der Teilnehmenden der Veranstaltung

Gemeinsam diskutieren, gemeinsam gestalten: Digitalpolitische Gelingensbedingungen für einen zukunftsfähigen Staat und eine resiliente Gesellschaft

Wie kann die Zukunftsfähigkeit des Staats und der Gesellschaft in Deutschland bis 2029 sichergestellt werden? – Im interaktiven Austausch diskutierten Vertreter*innen aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft über Wege zur Zukunftsresilienz, Stärkung der Digitalkompetenzen sowie notwendige staatliche Neustrukturierungen und einen Kulturwandel in der Verwaltung. Anlass war die Veröffentlichung des gemeinsamen Papiers „Deutschland 2029” vom DigitalService, SPRIND und Initiative D21.

Ein Banner mit dem Schriftzug D21-Digital-Index. Jährliches Lagebild zur Digitalen Gesellschaft steht auf einer Bühne und wird angestrahlt. Im Vordergrund sieht man verschwommen Personen, die in Richtung des Banners gucken.

D21-Digital-Index 2024/25: Digitale Resilienz als Schlüssel für Innovationskraft, Wettbewerbsfähigkeit und Zusammenhalt

Die neue Bundesregierung steht vor einer Fülle an Herausforderungen: Sie muss die Wirtschaft ankurbeln, Fachkräfte halten und gewinnen, die Spaltung in der Gesellschaft überwinden und gleichzeitig Bürger*innen beim kritischen Umgang mit digitalen Informationen unterstützen. Eine zentrale Frage lautet dabei: Welche Rolle spielt die Digitalisierung? Und wie fit ist Deutschland für die digitale Zukunft? Antworten liefert die Studie D21-Digital-Index 2024/25 der Initiative D21, durchgeführt von Kantar.

Geteilte Grafik. Oben hellblauer Hintergrund und dunkelblaue Schrift: Deutschland 2029. unten die Logos von Initiative D21, DigitalService und SPRIND.

Neues Papier skizziert digitalpolitische Gelingensbedingungen für einen zukunftsfähigen Staat und eine resiliente Gesellschaft

Wie sieht ein digitales Deutschland aus, in dem wir auch 2029 gerne leben? Antworten auf diese Frage veröffentlichen die Initiative D21, der DigitalService des Bundes und die Bundesagentur für Sprunginnovationen SPRIND heute in ihrem gemeinsamen Papier „Deutschland 2029 – Digitalpolitische Gelingensbedingungen für einen zukunftsfähigen Staat und eine resiliente Gesellschaft”. Darin werden digitalpolitische Handlungsempfehlungen der drei Organisationen an die neue Bundesregierung formuliert, um die Zukunftsresilienz Deutschlands zu stärken.

Abbildung: Desinformation wird mit Nachrichtenkompetenz bekämpft.
2022 konnten 50% der Bevölkerung die Richtigkeit von Informationen und ihren Quellen im Internet prüfen. 2023 und 2024 waren es 51%.
2022 konnten 60% der Bevölkerung seriöse von unseriösen Nachrichten unterscheiden. 2023 waren es 58%, 2024 57%. 
Auf Basis der Bevölkerung ab 14 Jahren mit 7.237 Befragten für das Jahr 2024.

Digitalstrategie: Deutschland verfehlt wichtige Kernziele für die Digitale Gesellschaft

Die scheidende Bundesregierung verfehlt wichtige gesellschaftliche Kernziele ihrer 2022 verabschiedeten Digitalstrategie. Zu diesem Ergebnis kommt der D21-Digital-Index 2024/25 in einer Bilanz seines digitalpolitischen Monitorings. In keinem der fünf zentralen Digitalisierungsziele wurden nennenswerte Fortschritte erzielt. Dies erfordert von der neuen Bundesregierung deutlich entschlosseneres Handeln.

Foto von riesigen Leuchtbuchstaben - D21 - weiße Vorderflächen, rote Rahmen. Das Bild ist mit einem künstlichen Unschärfeeffekt fotografiert, der nach außen hin stärker wird.

Deutschlands Zukunftsfähigkeit sichern: Initiative D21 fordert konkrete Schritte von der künftigen Bundesregierung

Die Initiative D21 hat heute ihre digitalpolitischen Forderungen für die kommende Bundesregierung vorgestellt. Das Ziel: Deutschland digital zukunftsfähig machen – mit einem inklusiven „Digital only“-Leitbild für die Verwaltung, einer digitalen Kompetenzoffensive und einer zentralen Koordinierungsstelle für Cybersicherheitskompetenzen in der Bevölkerung.

Volker Wissing macht auf der Bühne ein Selfie mit den Teilnehmenden.

Zukunftslösungen der Gegenwart: Das Finale der Digital Future Challenge #5

Wie können digitale Innovationen den Wettbewerb in Europa stärken, Klima und Umwelt schützen oder Inklusion vorantreiben? Beim Finale der Digital Future Challenge stellten sich fünf Studierendenteams diesen Fragen und präsentierten ihre Lösungen für reale digital-ethische Herausforderungen aus der Unternehmenspraxis. Wer überzeugte die Jury mit kreativen Ideen? Und welche drei Teams sind die Gewinner*innen?

Gruppenfoto mit allen Teilnehmenden und Gästen des Halbfinals der DFC. Alle reißen jubeldn die Arme in die Luft

Welcome to the Future: Halbfinale der Digital Future Challenge #5

Wie würde die junge Generation heute die digitale Zukunft verantwortungsvoll gestalten? Beim Halbfinale der fünften Digital Future Challenge pitchten zehn Studierendenteams ihre Lösungsideen für reale, digital-ethische Herausforderungen von verschiedenen Organisationen. Welche Ansätze setzten sich durch und wer schafft den Sprung ins Finale?

Schüler*innen am Laptop

Hängepartie um Digitalpakt 2.0: Digitalisierung der Schulen noch vor Neuwahlen klären

Der Digitalpakt Schule ist im Mai ausgelaufen – eine Anschlussfinanzierung durch Digitalpakt 2.0 fehlt weiterhin. Unser Bündnis aus Schüler*innenschaft, Lehrkräften, Eltern, Schulträgern, Digitalwirtschaft und Zivilgesellschaft fordert, die Umsetzung noch vor Neuwahlen zu klären. Denn in der Bevölkerung herrscht eine breite Zustimmung für die Förderung von Digitalisierungsmaßnahmen an Schulen.

Sebastian Buckup in einer Videokonferenz

AG-Blog | Zukunft gestalten durch Bildung: Superwahljahr, Künstliche Intelligenz und die Herausforderungen für Demokratie

Der freie Zugang zu immer ausgefeilteren Technologien und das schwindende Vertrauen in Informationen und Institutionen haben zu einem neuen Spitzenreiter unter den globalen Risiken gemacht. Als Initiative D21 möchten wir dieser Herausforderung proaktiv begegnen. Bei dieser Sitzung der AG Bildung stand daher die Frage, wie Bildung als zentraler Hebel zur Befähigung im Umgang mit Desinformation dienen kann, im Mittelpunkt.

Ältere Menschen sitzen um einen runden Tisch und beschäftigen sich mit digitalen Geräten.

Digitale Teilhabe für Ältere verbessern: Trotz steigender Nutzung braucht es mehr Befähigung

Die Initiative D21 setzt sich als neuer Partner im DigitalPakt Alter für die Befähigung älterer Menschen ein, damit sie die Chancen der Digitalisierung nutzen können. Denn ältere Generationen sind digitaler als vermutet: 71 Prozent der über 70-Jährigen sind online. Dennoch fällt älteren Menschen der souveräne Umgang mit digitalen Anwendungen oft schwer. Insbesondere bei der Nachkriegsgeneration und der Generation bis 1945 sind digitale Basiskompetenzen weniger ausgeprägt. 

Ein Screenshot von Zoom der Dialogreihe Ein Jahr mit ChatGPT

AG-Blog | Ein Jahr mit ChatGPT: Auswirkungen auf die Digitale Gesellschaft im Fokus

In welchen Bereichen unseres Lebens findet ChatGPT statt und welche Veränderungen hat es ausgelöst? Anlässlich des 1. Geburtstags der Veröffentlichung von ChatGPT hat die AG Bildung gemeinsam mit der Digital Future Challenge im Rahmen der Dialogreihe „Digital Responsibility“ u. a. darüber diskutiert, welche Perspektiven es jetzt zu berücksichtigen gilt und welche digitalen Kompetenzen in den Fokus der Bildung rücken müssen. 

Schüler*innen am Laptop

Digitalpakt Schule: Finanzierungslücke gefährdet zeitgemäße Bildung

Ein breites Bündnis aus Lehrerschaft, Eltern, Schulträgern und der Digitalwirtschaft warnt vor dem Auslaufen des DigitalPakt Schule im Mai 2024 und fordert eindringlich die Umsetzung der im Koalitionsvertrag zugesicherten nahtlosen Anschlussfinanzierung. Seit 2019 hat der DigitalPakt Schule mehr als fünf Milliarden Euro für die Digitalisierung von Deutschlands Schulen bereitgestellt. Ohne dauerhafte Finanzierungszusagen werden viele Schulen und Schulträger die gerade angeschobene Digitalisierung stoppen oder zurückdrehen müssen.

Bild einer Paneldiskussion in Tutzing

Vom Wunschzettel zur Umsetzung – den digitalen Strukturwandel gestalten

Wie muss der digitale Strukturwandel gestaltet werden, damit wir endlich vom Wunschzettel an Digitalisierungsvorhaben im Land hin zu einer Umsetzungsstrategie kommen, die Gesellschaft und Wirtschaft im Land voranbringt? Die Kooperationstagung mit der APB Tutzing, der Gesellschaft für Informatik und der Uni Passau diskutierte angemessene Wege für den digitalen Strukturwandel in Deutschland.

Paneldiskussion bei der AG Bildung

AG-Blog | Digitalpakt, Startchancen-Programm und Bildungslücke – Welche Rolle kann und will der Bund spielen?

Jüngste empirische Ergebnisse zeichnen ein düsteres Bild der Verhältnisse an deutschen Schulen: Ein Viertel der Schüler*innen können am Ende ihrer Grundschulzeit nicht richtig lesen, zeigte die im Mai 2023 veröffentlichte 5. IGLU-Studie. Die AG Bildung stellte bei ihrer Sitzung im ECDF diese Ergebnisse in ihren Kontext, analysierte vorangegangene Fehler und zeigte Wege auf, wie der Bund in Zukunft Schulen, Lehrpersonal und Schüler*innen unterstützen könnte.

Olaf Scholz steht an einem Redepult vor einer Wand mit Girls'Day-Logo und Logo der Initiative D21

Zwischen Bienen-Babyphones und Roboterarmen: Bundeskanzler Olaf Scholz und Initiative D21 eröffnen Girls’Day 2023

Der Girls’Day ist der bundesweit größte Aktionstag zur Berufs- und Studienorientierung für Schülerinnen, an dem Mädchen Ausbildungsberufe oder Studienfächer kennenlernen, in denen der Frauenanteil noch unter 40 Prozent liegt. Um Mädchen und Frauen weiter für MINT-Berufen zu begeistern, begeht Bundeskanzler Olaf Scholz gemeinsam mit der Initiative D21 die Auftaktveranstaltung zum Aktionstag 2023 im Bundeskanzleramt.

Screenshot aus einem Teams-Video-Call. 20 Fenster mit den Gesichtern unterschiedlicher Personen

AG-Blog | Zukunftsmodelle der digitalen Schulbildung

Trotz einem pandemiebedingten Digitalisierungsschub der letzten Jahre fühlen sich die Fortschritte hin zu einer zeitgemäßen digitalen Schulbildung oft klein und zu langsam an. Doch zwei zukunftsgerichtete Projekte zeigen auf, welche spannenden Visionen einer zeitgemäßen Bildung bereits bestehen. In der letzten Sitzung der AG Digitale Bildung wurden sie vorgestellt.

Während 5 Personen auf der Bühne sitzen, steht im Publikum jemand und stellt eine Frage in ein Mikrofon.

21st Century Schools – Wie kriegen wir unsere Schule zukunftsfähig?

Schüler*innen, die im 21. Jahrhundert heranwachsen, benötigen andere Kompetenzen als früher, um in einer sich schnell wandelnden Welt selbstbestimmt agieren zu können. Eine solche Erweiterung der zu vermittelnden Grundkompetenzen um die Digitalkompetenzen zeichnet eine 21st Century School aus. Aber wie weit sind wir auf dem Weg zu solchen Schulen? Darum ging es beim Veröffentlichungsevent zur neuen Studie zum digitalen Schulunterricht in den 16 Bundesländern.

Screenshot aus der Netzwerkumgebung "Remo" mit vielen virtuellen Tischen, an denen sich Menschen zu kleineren Videokonferenzgruppen treffen können.

#D21talk – Digitalisierung und Nachhaltigkeit zusammendenken

Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf ökologische Nachhaltigkeit? Wie können digitale Kompetenzen dabei helfen, bei der digitalen Transformation mitgenommen zu werden? Auf dem virtuellen Netzevent zur Veröffentlichung des D21-Digital-Index 2021/2022 diskutierten Expert*innen Lösungen für die Gestaltung dieser wichtigen Gesellschaftsaufgabe.

Sharepic, das die Speaker*innen der AG-Sitzung zeigt: Paul Neumaier, Pascal Reddig, Jennifer Reker, Jan Schiffer, Romy Stühmeier, Jens Teutrine

AG-Blog | Die Pandemie als Katalysator für die Digitalisierung im Bildungswesen: Retrospektive und Ausblick

Das Jahr 2020 wird uns lange in Erinnerung bleiben. Insbesondere in der Bildung musste zur Eindämmung des Virus eine schnelle Lösung gefunden werden, um das Lernen und Lehren weiterhin zu gewährleisten. In der letzten Sitzung unserer AG Bildung in diesem denkwürdigen Jahr wollten wir daher wissen: Was haben wir 2020 gelernt und was braucht die digitale Bildung zukünftig?

Screenshot von Nadine Schön während der AG Bildung

AG-Blog | Lebenslanges Lernen in einer digitalisierten Welt

Um die sich stetig verändernden Anforderungen im Beruf wie auch im Alltag meistern zu können, braucht es ein Lebenslanges Lernen. Wie können wir innovative Lernräume schaffen, die die Lebensphasen vernetzen? Welche Erfolgskriterien gibt es für digitale Lernformate in verschiedenen Lebensabschnitten? Was kann die Politik tun, um Lebenslanges Lernen zu befördern?

Abbildung zu den Unterschieden zwischen den Bildungsabschlüssen bei allen Sub-Indizes

Bildung in Zeiten von Corona – zwischen Videokonferenz und Brief

Von einer flächendeckenden digitalen Bildung sind wir in Deutschland meilenweit entfernt. Andere Länder haben längst vorgelegt und sind uns um viele Jahre voraus. Nur an knapp jeder vierten weiterführenden Schule können die Lehrenden per schuleigener E-Mail Adresse Kontakt zu Schüler*innen halten. An Grundschulen ist die technische Ausstattung noch einmal deutlich schlechter.

Qualitätssiegel „Exzellente digitale Schule“und wichtige Erkenntnisse zur digitalen Schulentwicklung

Erst zuletzt zeigte der internationale Vergleich der ICILS-Studie wieder: Deutschlands Schüler*innen schneiden im Umgang mit digitalen Medien nur mittelmäßig ab – vor allem die soziale Herkunft hat einen starken Einfluss auf ihre Fähigkeiten. Gerade besuchte D21-Bildungsreferentin Sandy Jahn im Rahmen der Verleihung des Qualitätssiegels „Exzellente digitale Schule“ eine Berliner Schule und erlebte, was es für die die digitale Schulentwicklung dringend bräuchte.

Schüler*innen am Laptop

Mehr Digitalkompetenzen

Digitale Bildung ist ein drängendes Thema und wird dementsprechend heiß diskutiert. Die Wahrheit ist, unsere Gesellschaft benötigt zwingend mehr Digitalkompetenzen. Und dabei geht es um mehr als Tablet-Klassen, Smartboards und KI im Schulunterricht.

„Anni, schließe bitte das Fenster!"

Anni wurde zu Beginn des Jahres 79. Sie ist rüstig und aktiv, dennoch lassen sich knapp acht Jahrzehnte Leben nicht verleugnen. Letztens rückten die Enkel mit vielem technischen Krimskrams an. Einige Stunden später war das selbstständige Leben wieder einfacher.

Björn Stecher bei seinem Vortrag

AG-Blog | Digitale Strategien für Schulen und passende Entwicklungsprozesse

Was bedeutet es eigentlich für Schulen, eine gute Digitalstrategie zu entwickeln? Worin unterscheidet sich diese Strategie beispielsweise vom Medienentwicklungsplan? Wie entwickeln Unternehmen Digitalstrategien und welche Best-Practice-Lösungen davon kann man in Schulen übernehmen? Diesen Fragen wurden während der letzten Sitzung der AG Bildung nachgegangen und die Basis für ein Denkimpuls zum Thema Digitalstrategien für Schulen erarbeitet.

Ansprechpartner*innen in der Geschäftsstelle

Porträt von Ari Henjes-Kunst

Ari Henjes-Kunst, Referent*in Digitale Gesellschaft (kein Pronomen)

Porträt von Stefanie Kaste