Nutzung und Akzeptanz digitaler Verwaltungsleistungen aus Sicht der Bürger*innen. Die deutschen Bundesländer, Deutschland, Österreich und die Schweiz im Vergleich.
Die derzeitige, stark aufgeheizte Debatte über Handyverbote an Schulen halten wir für eine Scheindebatte: Sie greift zu kurz, weil sie den eigentlichen Kern des Problems – die fehlende systematische und kompetente Medienbildung – nicht ausreichend adressiert. Kinder und Jugendliche brauchen in einer von Social Media geprägten Welt Schutz vor manipulativen Mechanismen, Desinformation und Gefährdungen – und zugleich die Befähigung, digitale Räume selbstbestimmt und kompetent zu nutzen.
Dafür braucht es klare Rahmenbedingungen: Plattformen müssen stärker in die Verantwortung genommen werden, und Bildungspolitik muss sicherstellen, dass Regulierung und Medienbildung Hand in Hand gehen – sowohl in Schulen als auch im außerschulischen Bereich.
Im Rahmen unserer Arbeitsgruppe Bildung möchten wir daher mit Expert*innen die Debatte sachlich einordnen und diskutieren, welche Schlüsse für Bildungs- und Jugendpolitik zu ziehen sind. Wir freuen uns sehr, dass Prof. Ralph Hertwig vom Max-Planck-Institut die Sitzung mit einer Keynote einleiten wird. Er stellt das gemeinsam mit der Leopoldina veröffentlichte Diskussionspapier zum Einfluss sozialer Medien auf Kinder und Jugendliche vor – ein Papier, das aktuell große Aufmerksamkeit erfährt, aber oft verkürzt diskutiert wird.
Programm-Highlights
Ansprechperson in der Geschäftsstelle
Initiative D21/Tobias Koch
Ari Henjes-Kunst, Referent*in Digitale Gesellschaft (kein Pronomen)