Nutzung und Akzeptanz digitaler Verwaltungsleistungen aus Sicht der Bürger*innen. Die deutschen Bundesländer, Deutschland, Österreich und die Schweiz im Vergleich.
Die neue Bundesregierung hat Künstliche Intelligenz (KI) als zentrales Modernisierungsthema auf die Agenda gesetzt. Auch
in der Verwaltung ist KI bereits angekommen, um Potenziale nicht nur zu
erproben, sondern systematisch zu nutzen. In der ersten Sitzung der AG
Innovativer Staat im Jahr 2026 richten wir darauf den Fokus:
Wie ist der Stand der regulatorischen Rahmenbedingungen für den KI-Einsatz in der Verwaltung – und welchen Schatten wirft der „Digital Omnibus on AI“ voraus?
Wo wird (agentische) KI bereits erfolgreich eingesetzt – und welche Erfolge lassen sich übertragen? Welche Veränderungen treibt der Einsatz?
Und wie können Beschäftigte den Wandel aktiv mitgestalten?
Impulse gibt es von Evelyn Graß vom Bundesministerium
für Digitales und Staatsmodernisierung, die die nationale Umsetzung des
EU AI Acts beleuchtet und aufzeigt, welche Spielräume KI-Reallabore
bieten und welche Anpassungen durch den Digitalen Omnibus auf die
Verwaltung zukommen. Holger Lehmann, Projektleiter für Planungs- und Genehmigungsbeschleunigung mittels agentischer
KI im BMDS, zeigt, wo KI-Lösungen in konkreten Verwaltungsverfahren
bereits erfolgreich eingesetzt werden und welche Potenziale noch gehoben
werden können. Jonas Brandhorst vom dbb beamtenbund und tarifunion
bringt die Perspektive der Verwaltungsbeschäftigten ein und widmet sich
den Chancen und Gelingensbedingungen, die mit dem Einsatz von KI im
öffentlichen Dienst verbunden sind.
Speaker*innen
Jonas Brandhorst
Jonas Brandhorst, dbb beamtenbund und tarifunion | Stabstelle Grundsatzfragen und Digitalisierung
Evelyn Graß
Evelyn Graß, Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung | Referatsleiterin DW II 2 Künstliche Intelligenz
Holger Lehmann
Holger Lehmann, Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung | Leiter des Projekts zur Planungs- und Genehmigungsbeschleunigung mittels (agentischer) KI