Im Testlauf? Physical AI zwischen Vision und Erprobung

Sitzung der AG Physical AI (2/2026) – Die strategische Gestaltung und die praktische Erprobung von Physical AI gehören zusammen. Diese Verbindung steht im Mittelpunkt unserer AG-Sitzung.

28. April 2026, 15:00 – 18:30
aconium (Admiralspalast, Friedrichstraße 101-102, 10117 Berlin)

Seit Februar bauen in einem Leipziger Pilotprojekt humanoide Roboter in Deutschland an Autos mit. In mehreren Städten wird erprobt, wie autonom fahrende Fahrzeuge den ÖPNV verbessern und erweitern können. Am Universitätsklinikum Ulm werden in diesem Jahr erstmals robotergestützte Herzoperationen durchgeführt. All das sind keine Visionen – es sind laufende Erprobungen, die zeigen, was möglich wird, wenn Physical AI den Weg in die Praxis findet. Gleichzeitig wirft diese Entwicklung Fragen auf: Wer entscheidet, welche Daten (teil-)autonome Maschinen über unsere Fabriken, Straßen und Krankenhäuser sammeln? Wer profitiert, wenn Roboter Arbeit übernehmen, die heute Menschen machen? Und wer definiert die Standards, nach denen das alles funktioniert?

Beides gehört zusammen: die strategische Gestaltung und die praktische Erprobung. Genau diese Verbindung steht im Mittelpunkt unserer zweiten AG-Sitzung.

Teil 1 – Arbeitsphase (ab 15:00 Uhr) 

Welche Zukünfte wollen wir mithilfe von Physical AI entwickeln? Und warum müssen wir jetzt handeln? Gemeinsam diskutieren wir einen Textentwurf, der ein positives Zukunftsbild aufzeigt, und gleichzeitig entscheidende Dynamiken im Themenfeld beschreibt: Monopolisierungstendenzen, neue Wertschöpfungsketten, mögliche Veränderungen der Arbeitswelt und Folgen für Gesellschaft und Staatsfinanzierung. Dieser Text soll später zur strategischen Rahmung unseres Physical AI Action Plans dienen.

Teil 2 – Impulse & Austausch (ca. 16:45 Uhr) 

Wie schaffen wir Räume, in denen Physical AI erprobt und klug reguliert werden kann? Fachkundige Expert*innen zeigen auf, welche Rolle Experimentierräume spielen können und wie sie gute Regulierung und gesellschaftlichen Nutzen unterstützen können. Anschließend besteht Raum für Nachfragen und zum Networking.

Auswahl der Speaker*innen

Porträt von Hanna Bräuer

Hanna Bräuer, Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)

Porträt von Frederic Geber

Dr. Frederic Geber, Kanzlei pswp

Porträt von Dorothea Langer

Dorothea Langer, Technische Universität Chemnitz | Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement

Anmeldung

Teilnahmeart 

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Ansprechpartner*innen in der Geschäftsstelle

Porträt von Gordon Fließ

Gordon Naninga Fließ, Referent Digitale Zukünfte (er/ihm)

Porträt von Dr. Marie Blachetta

Dr. Marie Blachetta, Referentin Digital Responsibility (sie/ihr)