Forum Schulpraxis: „Schutz, Teilhabe, Kompetenz: Was brauchen Jugendliche im Umgang mit Social Media?“

Gemeinsames Panel des Didacta Verband in Kooperation mit der Initiative D21 im Rahmen der didacta Bildungsmesse 2026 – mit kostenlosen Ticket-Vouchers für das D21-Netzwerk

10. März 2026, 14:45 – 15:30
didacta (Messe Köln, Forum Schulpraxis, Halle 7, B-10/C-11)
Verschiedene Personen strömen am Eingang der Köln Messe in das Gebäude. Ein großes didacta-Plakat prangt über dem Eingang.

Die Debatte über Social Media und Minderjährige ist längst eine gesellschaftliche Kernfrage: Wie viel Schutz brauchen Kinder und Jugendliche – und wie viel digitale Eigenständigkeit sollten wir ihnen zutrauen? 

Nur 49 % der Bevölkerung verfügen über digitale Basiskompetenzen, 51 % können die Vertrauenswürdigkeit digitaler Inhalte einschätzen. Das betrifft nicht nur junge Menschen, sondern alle Generationen. Vor diesem Hintergrund ringen Politik und Gesellschaft um Lösungen. CDU und SPD sehen Handlungsbedarf, doch über den Weg wird gestritten. Länder wie Australien testen Altersgrenzen und Nutzungsverbote – bislang mit überschaubarem Erfolg, weil technische Hürden leicht zu umgehen sind. Gleichzeitig sind Plattformen wie TikTok, Instagram oder YouTube für viele Jugendliche zentrale Orte der Information, Orientierung und Teilhabe.

Befürworter*innen strenger Regeln betonen Risiken wie Suchtmechanismen, algorithmische Verstärkungen oder Hassrede. Kritiker*innen warnen hingegen, dass Verbote an der Lebensrealität junger Menschen vorbeigehen: Digitale Räume sind längst ein zentraler Teil ihrer sozialen Welt. Wer Zugang rigoros beschränkt, verhindert zudem wichtige Lerngelegenheiten – denn Medienkompetenz entsteht vor allem durch den praktischen Umgang mit digitalen Plattformen, nicht durch deren Abwesenheit. Schulen können hier einen wichtigen Beitrag leisten, brauchen dafür aber klare politische Rahmenbedingungen und ausreichende Unterstützung.

Die entscheidenden Fragen lauten daher:

  • Wie gelingt ein jugendgerechter Mix aus Schutz und Befähigung?
  • Wie wird Regulierung wirksam, ohne Autonomie und digitale Lernchancen einzuschränken?
  • Und wer trägt Verantwortung – Politik, Eltern, Schulen oder Plattformen?

Speaker*innen

Porträt von Romance Bassingha mit einer pinken "Ruhrpott"-Schirmmütze

Romance Bassingha, Jugendreporterin

Porträt von Lilli Berthold

Lilli Berthold, Stellv. Generalsekretärin der Bundesschülerkonfernz

Porträt von Susanne Lin-Kitzing

Susanne Lin-Kitzing, Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes

Porträt von Timm Lutter

Timm Lutter, Präsidiumsmitglied der Initiative D21

Kostenlose Ticket-Voucher – first come, first serve!

Für die Teilnahme am Panel ist ein Ticket für die didacta Bildungsmesse nötig. Wir können dafür 50 kostenlose Tickets für die komplette didacta (10. bis 14. März) an unser Netzwerk weitergeben. Bitte tragen Sie sich bei Interesse in dieses Formular ein – first come, first serve. Wir melden uns dann zeitnah mit der Information, ob noch Freitickets verfügbar sind.


Speicherung meiner Daten 2
Alle Daten, die Sie uns im Anmeldeformular übermitteln, werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Die Erhebung der Daten ist u.a. für die Abwicklung der Ticketvoucher unumgänglich. Es gelten unsere Datenschutzbestimmungen. Im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit machen wir Bilder und Videoaufnahmen von der Veranstaltung, die wir auf unseren Webauftritten, in Newslettern und in Social-Media-Kanälen (Instagram, LinkedIn etc.) veröffentlichen.

Über die didacta – die Fachmesse für alle Bildungsperspektiven

Logo der Didacta Bildungsmesse

Einblick, Überblick, Ausblick – die didacta ist die führende Fachmesse und Weiterbildungsveranstaltung für das gesamte Bildungswesen. Von der frühkindlichen Entwicklung über die berufliche Bildung bis hin zum lebenslangen Lernen: Die Bildungsplattform vereint wie keine andere die gesamte Bandbreite moderner Bildungs- und Lernangebote.

Ansprechperson in der Geschäftsstelle

Porträt von Ari Henjes-Kunst

Ari Henjes-Kunst, Referent*in Digitale Gesellschaft (kein Pronomen)