Lunch & Learn: Wer ist wessen Agent? Wenn KI beginnt, Arbeit zu delegieren

Impuls und Diskussion mit Leon Staufer, AI Research Scholar an der University of Cambridge

19. Juni 2026, 12:00 – 13:00
virtuell

KI-Agenten operieren auf sehr unterschiedlichen Autonomiestufen. Neben einfachen Assistenten, die auf Anweisung reagieren, gibt es auch Systeme, die selbstständig planen, entscheiden und handeln, ohne dass ein Mensch jeden Schritt freigibt oder überhaupt davon weiß. Beispiele für letzteres sind ein HR-Agent, der eine Bewerbung ablehnt, bevor ein Mensch sie je gesehen hat, oder ein Projektmanagement-Agent, der einen Engpass erkennt und eigenständig Arbeit an eine*n Freelancer*in delegiert.

Was das im Kontext von Autonomie, Transparenz und Governance bedeutet, möchten wir beim virtuellen Lunch & Learn diskutieren. Dr. Nikolai Horn (iRights.Lab) eröffnet mit einer digital-ethischen Einführung. Anschließend gibt Leon Staufer (University of Cambridge) Einblicke in den AI-Agent-Index 2025 – eine systematische Bestandsaufnahme durchgeführt von Forschenden aus Cambridge, MIT, Harvard und Stanford. Dabei zeigt er zentrale Trends im KI-Agenten-Ökosystem auf und spricht darüber, welche Governance-Strukturen auf gesellschaftlicher Ebene gebraucht werden. Gemeinsam diskutieren wir dann: 

  • Welche Weichenstellungen braucht es für Autonomie und Verantwortung von KI-Agenten? 
  • Und wissen wir, wo die Entscheidungsketten enden – und wer dort zuständig ist?

Speaker*innen

Porträt von Leon Staufer

Leon Staufer, University of Cambridge

Porträt von Nikolai Horn

Dr. Nikolai Horn, iRights.Lab | Lehrbeauftragter Digitale Ethik bei der Hochschule des Bundes

Agenda

Ansprechpartnerin in der Geschäftsstelle

Porträt von Dr. Marie Blachetta

Dr. Marie Blachetta, Referentin Digital Responsibility (sie/ihr)