Lunch & Learn: Digitale Inklusion & der Minimum Digital Living Standard – Was Deutschland vom Vereinigten Königreich lernen kann
Impuls und Diskussion mit Dr. Emma Stone, Director of Evidence and Engagement bei der Good Things Foundation, der führenden britischen Digital-Inklusions-Organisation
Digitale Teilhabe ist längst Grundvoraussetzung für gesellschaftliche und berufliche Teilhabe. Der in UK entwickelte Minimum Digital Living Standard (MDLS) definiert, welche Geräte, Arten von Internetzugang und Fähigkeiten Haushalte benötigen, um sicher und selbstbewusst am digitalen Leben teilzunehmen. Die D21-Studie Digital Skills Gap 2025: Digitale Spaltung neu vermessen zeigt, dass Menschen aus einkommensschwachen Haushalten oder in herausfordernder Wohnsituation deutlich seltener über digitale Basiskompetenzen verfügen – ein deutliches Signal für Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
Wir freuen uns auf Dr. Emma Stone, Director of Evidence and Engagement bei der Good Things Foundation, der führenden britischen Digital-Inklusions-Organisation, und Mitglied des Regierungsausschusses für digitale Inklusion in UK. Sie arbeitet an forschungsbasierten Lösungen zur Überwindung der digitalen Kluft und war maßgeblich an der Entwicklung des MDLS beteiligt.
Nach einem Impuls von ihr diskutieren wir mit Blick auf Deutschland, wie der MDLS als Referenzrahmen dienen kann: Welche digitalen Mindestvoraussetzungen sollten auch hierzulande jedes Kind, jede Familie, jede Person haben – und welche politischen Schritte sind dafür notwendig?
Das Lunch & Learn findet auf Englisch statt.