Lunch & Learn: Social-Media-Verbot beschlossen – und dann? Wirkung, Evaluation, Folgen
Impuls und Diskussion mit Prof. Dr. med. Jörg M. Fegert, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikum Ulm für Kinder- und Jugendpsychiatrie
Ein Verbot ist kein Endpunkt, es ist ein Anfang. Unter dem Titel „Social-Media-Verbot beschlossen – und dann?“ möchten wir der Frage nachgehen, die nach jeder Regulierung ansteht: Wirkt sie?
Die Geschichte der sozialpolitischen Regulierung zeigt, dass Gesetze ihre stärkste Wirkung oft durch ihre Signalwirkung in die Gesellschaft entfalten und nicht allein durch Strafverfolgung. Ein prägnantes Beispiel dafür ist die Verankerung der gewaltfreien Erziehung im BGB. Könnte ein Social-Media-Verbot ähnlich wirken? Reicht das Signal allein aus, oder braucht es flankierende Maßnahmen wie zum Beispiel die Stärkung von Medienkompetenz auf Elternebene? Australien zeigt, wie es gehen könnte: nicht nur verbieten, sondern systematisch evaluieren, um zu verstehen, was funktioniert und was nicht.
In diesem „Lunch & Learn“ ordnet Prof. Dr. med. Jörg M. Fegert, ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Ulm und renommierter Kinder- und Jugendpsychiater, ein Social-Media-Verbot aus klinischer und entwicklungspsychologischer Perspektive ein. Er beleuchtet, welche Auswirkungen sich bereits beobachten lassen bzw. zu erwarten sind und welche Anforderungen eine sinnvolle Evaluation erfüllen sollte.
Agenda
Anmeldung
Die Teilnahme steht allen Mitgliedern und Förderern der Initiative D21 sowie weiteren eingeladenen Gästen offen. Ihr arbeitet bei einer D21-Mitgliedsorganisation und habt keine Einladung per E-Mail bekommen? Dann meldet euch gern bei Ari Henjes-Kunst.