Am 05. Mai 2021 trafen sich die AG Ethik und AG Datendemokratie zu einer gemeinsamen Sitzung zum Thema:

Aussagekraft von Daten

Kennzahlen, Diagramme, Daten-Landkarten – die Abbildung der Realität mit Daten und Statistiken ist allgegenwärtig und zählt zu einem wesentlichen Element einer wissenschaftlich fundierten Wirklichkeitsvermittlung. Doch in welchem Maße lässt sich die Realität durch Daten und Kennzahlen objektiv abbilden und wo liegen die Grenzen der Datifizierung? Welchen Einfluss hat schließlich eine datengestützte Wirklichkeitsvermittlung auf Meinungsbildungsprozesse in einer demokratischen Gesellschaft?

In der Sitzung am 5. Mai 2021 diskutierte die AG Ethik gemeinsam mit der AG Datendemokratie diese Fragen mit ExpertInnen unterschiedlicher Fachgebiete. Einleitend ging es um die grundsätzliche Frage, was die Daten über die Realität (nicht) aussagen. Anschließend berichtete Annika Bergbauer von ihren Erfahrungen in Datenprojekten bei Unternehmen und in der Forschung. Außerdem stellte Michael Kreil vor, wie DatenjounalistInnen arbeiten, auf welche Grenzen er bei der Auswertung von Daten stößt und welche ethischen Fragen sich dabei ergeben.

Agenda

  • 10:00 – 10:30 Uhr | Begrüßung & Kennenlernen | Leitung AG Ethik & AG Datendemokratie
  • 10:30 – 11:25 Uhr | Chancen & Herausforderungen der Datenanalyse | Annika Bergbauer, Tech-Ökonomin und Host des Podcast „Datenaffaire“
  • 11:25 – 12:20 Uhr | Praktische Herausforderungen aus dem Alltag eines Datenjournalisten (Arbeitstitel) | Michael Kreil, Datenjournalist & Data Scientist
  • 12:20 – 12:30 Uhr | Fazit | Simone Kaiser & Dr. Nikolai Horn, Leitung AG Ethik

Weitere Informationen zur AG Datendemokratie finden Sie hier und zur AG Ethik hier.