Der größte Hackathon der Geschichte: #WirVsVirus
(Begriffserklärung: Ein Hackathon ist eine Veranstaltung zur kollaborativen Erarbeitung von Problemlösungen, oft in Form von Softwarelösungen. Innerhalb einer befristeten Zeit sollen dabei nützliche Produkte bzw. Prototypen für gegebene Probleme entstehen.)
Am 20. März startete das Wochenende mit dem wohl größten Hackathon, der bislang weltweit stattfand: Angemeldet hatten sich 42.968 TeilnehmerIinnen sowie 2.922 MentorInnen. 1.989 Herausforderungen wurden eingereicht, darüber über 200 von Ministerien. Dem allen war eine zentrale Frage vorausgegangen: Wie können wir als Gesellschaft die Herausforderungen mit neuen Lösungen gemeinsam meistern, die im Zuge der Corona-Krise entstehen? Die Initiatoren des Hackathlon #WirVsVirus sind: Bundesregierung, Tech4Germany, Code for Germany, Initiative D21, Impact Hub Berlin, ProjectTogether, Prototype Fund, SEND e.V.
Schirmherr des Hackathons war Prof. Dr. Helge Braun, Chef des Bundeskanzleramts und Bundesminister für besondere Aufgaben. Weitere prominente Unterstützung aus der Politik gab es auch von Dorothee Bär, Staasministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung, die den Hackathlon während des Wochenende persönlich begleitete.
Von Freitag bis zum Sonntag arbeiteten tausende Freiwillige aus dem Homeoffice an den eingereichten Herausforderungen. Über das Wochenende entstanden so zahlreiche Prototypen für die Projekte, die erahnen lassen, wie Lösungen aussehen könnten.
Auch zahlreiche Personen und Organisationen aus dem Netzwerk der Initiative D21 unterstützten den Hackathon nach Kräften: Als TeilnehmerInnen, MentorInnen oder indem Sie Services oder technische Infrastruktur kostenlos zur Verfügung stellten. Vielen Dank dafür!
Wie geht es weiter?
Der Hackathon ist ein Startpunkt für einen kontinuierlichen Beteiligungsprozess zur Entwicklung gemeinsamer Lösungen. So soll die Gesellschaft die große Herausforderung durch Covid-19 zusammen meistern. Gemeinsam mit der Bundesregierung soll ein digitales Unterstützungsprogramm starten, damit die Lösungen maximale Wirkung entfalten können. Eine Jury wählt dazu besonders vielversprechende Projekte für eine vertiefende Förderung.
Alle Beteiligten sind eingeladen, weiter an ihren Ideen und Lösungen zu arbeiten. Dies kann im Rahmen des Unterstützungsprogramms passieren, aber auch unabhängig davon. In den nächsten Tagen wird es auf der offiziellen Website des Hackathons Informationen dazu geben, wie in den kommenden Wochen und Monaten aus den Prototypen echte tragfähige Lösungen entstehen können.
D21-Ansprechpartnerin
Sandy Jahn
Referentin für Bildung und Digitalkompetenzen
sandy.jahn@initiatived21.de