Digitale Verwaltung

Eine digitale Gesellschaft braucht einen innovativen Staat

Die Modernisierung des Staates ist eines der wichtigsten Vorhaben der Bundesregierung – sowohl in der Digitalstrategie als auch im Koalitionsvertrag findet sich dieses Ziel an prominenter Stelle.

Die Initiative D21 will dabei helfen Themen rund um den innovativen Staat in Deutschland voranzubringen – durch unser jährliches Lagebild eGovernment MONITOR, aber auch durch unser Angebot einer neutralen Austausch- und Aktionsplattform an Akteur*innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Von grundlegenden Themen wie der herausragenden Bedeutung einer funktionierenden, modernen Verwaltung für das Vertrauen von Bürger*innen in den Staat bis hin zu aktuell diskutierten Fragen wie der Anwendung von künstlicher Intelligenz im öffentlichen Sektor beschäftigen wir uns mit allem, was es braucht, um Bund, Länder und Kommunen zukunfts- und leistungsfähig, modern, nutzer*innenzentriert und digital aufzustellen. Ideen, Positionen, Erfahrungen und Meinungen werden auf Augenhöhe ausgetauscht, Kontakte geknüpft, Barrieren und Missverständnisse zwischen Akteur*innen abgebaut und Themen zielorientiert nach vorne gedacht. 

Wir leisten einen aktiven Beitrag im Sinne einer Handlungsaufforderung und stehen als Expert*innen mit Rat und Tat zur Seite, damit zukünftig die Potenziale der Digitalisierung zur Stärkung der Demokratie und des Standortes Deutschland noch stärker genutzt werden. Dabei beschäftigen wir uns nicht ausschließlich mit den klassischen Themen des E-Government. Stattdessen stehen auch weitere staatlich relevante Vorgaben im Sinne einer sogenannten digitalen Daseinsvorsorge im Mittelpunkt unserer Arbeit. Dazu gehören neben Themen des Datenschutzes und der Datensicherheit auch die Berücksichtigung von Bildung, Gesundheit und Pflege, Energie und Mobilität.

Neueste D21-Aktivitäten im Bereich „Digitale Verwaltung“

Philipp Amthor

#GovTalk 2025 – Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Verwaltungsdigitalisierung als Handlungsauftrag für Vertrauen und Demokratie

Nur noch ein Drittel der Deutschen hat (sehr) großes Vertrauen in den Staat – 2022 waren es noch 38 %. Die Ergebnisse des eGovernment MONITORs 2025 verdeutlichen: Eine leistungsfähige digitale Verwaltung kann entscheidend sein, damit Bürger*innen den Staat als handlungsfähig erleben und das Vertrauen in die Demokratie gestärkt wird. Wie das gelingen kann, stand im Fokus des #GovTalk 2025.

Christine Rupp spricht zu einer Gruppe von Menschen im Publikum, hinter ihr ein großer Bildschirm mit einer Präsentation.

AG-Blog: Cybersicherheit als strategische Notwendigkeit – internationale Bedrohungslagen und staatliche Handlungsoptionen im Fokus

Cyberangriffe auf öffentliche Behörden, Desinformationskampagnen auf Social Media und immer professioneller agierende Angreifer*innen: Bedrohungen im Cyberraum sind kein Zukunftsszenario, sondern bestimmen zunehmend den politischen und gesellschaftlichen Diskurs. Deswegen traf sich die AG Innovativer Staat, um sich gemeinsam über aktuelle Entwicklungen und Perspektiven der (inter-)nationalen Cybersicherheitspolitik auszutauschen.

Übersicht der Teilnehmenden der Veranstaltung

Gemeinsam diskutieren, gemeinsam gestalten: Digitalpolitische Gelingensbedingungen für einen zukunftsfähigen Staat und eine resiliente Gesellschaft

Wie kann die Zukunftsfähigkeit des Staats und der Gesellschaft in Deutschland bis 2029 sichergestellt werden? – Im interaktiven Austausch diskutierten Vertreter*innen aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft über Wege zur Zukunftsresilienz, Stärkung der Digitalkompetenzen sowie notwendige staatliche Neustrukturierungen und einen Kulturwandel in der Verwaltung. Anlass war die Veröffentlichung des gemeinsamen Papiers „Deutschland 2029” vom DigitalService, SPRIND und Initiative D21.

Geteilte Grafik. Oben hellblauer Hintergrund und dunkelblaue Schrift: Deutschland 2029. unten die Logos von Initiative D21, DigitalService und SPRIND.

Neues Papier skizziert digitalpolitische Gelingensbedingungen für einen zukunftsfähigen Staat und eine resiliente Gesellschaft

Wie sieht ein digitales Deutschland aus, in dem wir auch 2029 gerne leben? Antworten auf diese Frage veröffentlichen die Initiative D21, der DigitalService des Bundes und die Bundesagentur für Sprunginnovationen SPRIND heute in ihrem gemeinsamen Papier „Deutschland 2029 – Digitalpolitische Gelingensbedingungen für einen zukunftsfähigen Staat und eine resiliente Gesellschaft”. Darin werden digitalpolitische Handlungsempfehlungen der drei Organisationen an die neue Bundesregierung formuliert, um die Zukunftsresilienz Deutschlands zu stärken.

Abbildung: Desinformation wird mit Nachrichtenkompetenz bekämpft.
2022 konnten 50% der Bevölkerung die Richtigkeit von Informationen und ihren Quellen im Internet prüfen. 2023 und 2024 waren es 51%.
2022 konnten 60% der Bevölkerung seriöse von unseriösen Nachrichten unterscheiden. 2023 waren es 58%, 2024 57%. 
Auf Basis der Bevölkerung ab 14 Jahren mit 7.237 Befragten für das Jahr 2024.

Digitalstrategie: Deutschland verfehlt wichtige Kernziele für die Digitale Gesellschaft

Die scheidende Bundesregierung verfehlt wichtige gesellschaftliche Kernziele ihrer 2022 verabschiedeten Digitalstrategie. Zu diesem Ergebnis kommt der D21-Digital-Index 2024/25 in einer Bilanz seines digitalpolitischen Monitorings. In keinem der fünf zentralen Digitalisierungsziele wurden nennenswerte Fortschritte erzielt. Dies erfordert von der neuen Bundesregierung deutlich entschlosseneres Handeln.

Foto von riesigen Leuchtbuchstaben - D21 - weiße Vorderflächen, rote Rahmen. Das Bild ist mit einem künstlichen Unschärfeeffekt fotografiert, der nach außen hin stärker wird.

Deutschlands Zukunftsfähigkeit sichern: Initiative D21 fordert konkrete Schritte von der künftigen Bundesregierung

Die Initiative D21 hat heute ihre digitalpolitischen Forderungen für die kommende Bundesregierung vorgestellt. Das Ziel: Deutschland digital zukunftsfähig machen – mit einem inklusiven „Digital only“-Leitbild für die Verwaltung, einer digitalen Kompetenzoffensive und einer zentralen Koordinierungsstelle für Cybersicherheitskompetenzen in der Bevölkerung.

Das Publikum von hinten fotografitert. Im Hintergrund ist scharf ein eGovernment MONITOR-Banner zu erkennen

#GovTalk 2024: Bund, Länder, Kommunen und die Zusammenarbeit im föderalen Staat

Eine Veranstaltung, die Optimismus weckt. Der GovTalk 2024 war geprägt von einer Aufbruchsstimmung, konstruktiven und offenen Gesprächen zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Es entstand die Atmosphäre: Wenn wir alle einen Schritt aufeinander zugehen, schaffen wir das! Neben der Vorstellung zentraler Erkenntnisse des eGovernment MONITOR standen die Bundesländer und die Zusammenarbeit der föderalen Ebenen bei der Verwaltungsdigitalisierung im Fokus der Veranstaltung.

Simone Kaiser, Leiterin des CeRRI Fraunhofer IAO während ihres Impuls

AG-Blog: Treiber des Wandels: Wie Innovation gelingt

Innovationsstandort Deutschland – wie wird Innovation (im digitalen Raum) entwickelt und umgesetzt? Welche Rolle übernehmen dabei die Politik und der Staat? Wie kann Innovation vorangetrieben und gefördert werden. Diese und weitere Fragen betrachtete die AG Innovativer Staat bei ihrer Sitzung in Berlin.

In einem goldenen Abendlicht hält eine Hand eine ID Card über einen Laptop und tippt mit der anderen Hand etwas ein

Substanzieller Anstieg: In allen Bevölkerungsgruppen nutzen mehr Menschen die eID

Bereits seit über 10 Jahren verfügt der Personalausweis auch über eine Online-Funktion. Genutzt haben diese bisher jedoch die Wenigsten. Die Durchdringung des Online-Ausweises ist mit 22 Prozent auch 2024 noch gering, jedoch verzeichnet der eGovernment MONITOR in diesem Jahr zum ersten Mal einen substanziellen Anstieg an Nutzer*innen in der Bevölkerung: um 8 Prozentpunkte von 14 Prozent im Vorjahr. 2022 waren es noch 10 Prozent.

3 Personen stehen vor einem großen LED-Bildschirm mit einer Powerpoint-Präsentation

AG-Blog | (IT-)Fachkräftemangel in der öffentlichen Verwaltung

Was tun gegen den Fachkräftemangel im öffentlichen Dienst? Im August traf sich die AG Innovativer Staat in Kooperation mit dem NExT Netzwerk, um zusammen mit Verwaltungsangestellten, Entscheider*innen aus der Politik und innovativen Köpfen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft die drängenden Herausforderungen genauer in den Blick zu nehmen und vor allem Lösungsansätze zu diskutieren.

Bild einer Paneldiskussion in Tutzing

Vom Wunschzettel zur Umsetzung – den digitalen Strukturwandel gestalten

Wie muss der digitale Strukturwandel gestaltet werden, damit wir endlich vom Wunschzettel an Digitalisierungsvorhaben im Land hin zu einer Umsetzungsstrategie kommen, die Gesellschaft und Wirtschaft im Land voranbringt? Die Kooperationstagung mit der APB Tutzing, der Gesellschaft für Informatik und der Uni Passau diskutierte angemessene Wege für den digitalen Strukturwandel in Deutschland.

Bianca Kastl am Redner*innenpult. In ihrer Präsentation im Hintergrund ist ein Meme mit drei aufeinander zeigenden Spider-Mans zu sehen, die aufeinander zeigen. Sie sind beschriftet mit "Kommunen", "Sormas" und "RKI".

AG-Blog | Digitalisierung im Gesundheitssektor: ePA, eHealth und Co. aus der Sicht von Verwaltung, Zivilgesellschaft und Krankenkassen

Was sind die Stolpersteine auf dem Weg zu einem digitalen, innovativen und inklusiven Gesundheitssystem und wie können wir sie aus dem Weg räumen? Die AG Innovativer Staat hat sich in ihrer letzten Sitzung dieser Frage angenommen und anhand von Praxisbeispielen aus Verwaltung, Zivilgesellschaft und Krankenkassen die digitale Zukunft unseres Gesundheitssystems diskutiert.

Antonia Zierer spricht gerade während der Fishbowl-Diskussion.

AG-Blog | Public Sector: Wer verantwortet die digitale Verantwortung?

In der Sitzung der Arbeitsgruppe Digitale Ethik wurde schnell klar, dass diese Frage mit Blick auf verschiedenste Gesichtspunkte diskutiert werden kann – eine Bandbreite, die die Mitglieder der AG auch nutzten. Ein Aspekt, der in den Gesprächen eine zentrale Rolle spielte: Der Fokus der digitalen Verantwortung im öffentlichen Sektor solle auf der Menschenzentrierung liegen.

Von hinten werden ein Publikum und 2 Referierende vorne auf der Bühne fotografiert. Rechts steht ein Mann, der gerade eine Frage stellt.

AG-Blog | Besser ist nicht gut genug – Warum der digitale und grüne Wandel eine echte Transformation sein muss

Wie kann der Staat die innovativen Möglichkeiten der Digitalisierung selbst für eine nachhaltige Entwicklung nutzen und durch die Gestaltung von Rahmenbedingungen nutzbar machen? Wie kann er mögliche negative Effekte (z. B. Energie- und Ressourcenverbrauch) berücksichtigen und die Digitalisierung nachhaltig gestalten? Bei der AG Innovativer Staat wurde über die Zwillingstransformation diskutiert.

Das Foto zeigt Prof. Dr. Dirk Heckmann, Mitglied des Bayrischen Verfassungsgerichtshofs und Lehrstuhlinhaber für Recht und Sicherheit der Digitalisierung an der Technischen Universität München, bei seinem Impuls bei der AG Sitzung der AG Innovativer Staat zum Thema "Wie gestalten wir unseren Datenschutz nachhaltig praktikabel?"

AG-Blog | Wie gestalten wir unseren Datenschutz nachhaltig praktikabel?

Über Datenschutz wird kontrovers diskutiert. Seine praktische Umsetzung in Deutschland stellt sich dabei vielschichtiger dar, als die europaweit einheitliche Regelung vermuten ließe. Dem Spannungsfeld zwischen dem Schutz personenbezogener Daten als unentbehrliche Grundlage der Digitalisierung einerseits und dem Missbrauch als willkommene Ausrede für ausbleibende Digitalisierungserfolge andererseits stellte sich in ihrer letzten Sitzung 2022 die AG Innovativer Staat.

AG Co-Leitung Pablo Mentzinis in einer Unterhaltung mit Benjamin Brake

AG-Blog | Digitalstrategien in der Politik

Ziel von Digitalstrategien ist, Veränderungen in positive Entwicklungen zu lenken und Digitalisierung auf den unterschiedlichsten Ebenen als strategisches Werkzeug zu nutzen. Die AG Innovativer Staat hat sich in ihrer letzten Sitzung mit den notwendigen Prozessen für politische Digitalstrategien befasst.

Ernst Bürger spricht in einer Zoom-Videokonferenz mit anderen Personen

AG-Blog | Der Innovative Staat im Pandemiejahr

Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu und die AG Innovativer Staat blickt zurück und gleichzeitig auch nach vorne: Am 09. Dezember fand die letzte Sitzung in diesem Jahr statt. Zudem wählte die AG eine neue Leitung und diskutierte Schwerpunkte für die Arbeit im nächsten Jahr.

AG-Blog | Identitätsmanagement – Sicher und nutzerfreundlich

Die durchgängige Abwicklung von Behördengängen über das Internet setzt häufig die Nutzung einer digitalen Identität voraus. Beim Treffen der AG Innovativer Staat stellten Impulsgeber*innen verschiedene Lösungen zur Verwaltung von digitalen Identitäten vor und diskutierten deren Nutzung in Verbindung mit E-Government-Diensten.

Hannes Kühn vom Normenkontrollrat während seines Impuls

Vorsichtiger Optimismus bei der Digitalisierung der Verwaltung

In diesem Jahr hat Deutschland eine neue Regierung bekommen, die sich im Koalitionsvertrag bei der Digitalisierung einiges vorgenommen hat. Die AG Innovativer Staat warf bei ihrem letzten Treffen einen Blick darauf, welche Auswirkungen dies für das Thema E-Government mit sich brachte und blickte auf Themen und Aktivitäten, die sich im nächsten Jahr anbahnen.

Wem gehören Daten?

Zahl des Monats: 24.000 – Moderne Flugzeug haben 24.000 Messpunkte, mit denen Daten erhoben werden. Unklar ist, wem diese Daten „gehören“ und wer diese nutzen darf.

Ansprechpartner in der Geschäftsstelle

Porträt von Paul Ruland

Paul Ruland, Referent Digitaler Staat (er/ihm)