Resilienz im digitalen Wandel

Fit for the Future: Resilienz der Menschen in der digitalen Transformation stärken!

„Resilienz macht ein System vorausschauend widerstandsfähig gegen Widrigkeiten seiner Umwelt. Sie ist die Fähigkeit eines Systems, kontinuierlich Veränderungen seines Kontextes zu antizipieren und darauf proaktiv zu antworten, anstatt punktuelles Krisenmanagement zu betreiben. Resilienz führt ein System dazu, sich zu transformieren, bevor die Notwendigkeit zur Veränderung in eine aussichtslose Lage führt.“ (Prof. Dr. Helmut Wilke)

Unser neuer Schwerpunktbereich „Resilienz von Individuen und Gesellschaft“ zielt darauf ab, die Widerstandsfähigkeit der Menschen in der digitalen Transformation zu stärken. Angesichts des raschen technologischen Wandels und globaler Herausforderungen wie Klimawandel und politischer Polarisierung ist es von entscheidender Bedeutung, dass Individuen und Gemeinschaften in der Lage sind, sich kontinuierlich anzupassen und proaktiv auf Veränderungen zu reagieren. Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig Resilienz ist, da sie einen plötzlichen Schub in Richtung Digitalisierung und die Notwendigkeit neuer Denk- und Handlungsweisen mit sich brachte.

Unser Ziel ist es, sicherzustellen, dass alle Menschen die Chancen der Digitalisierung nutzen können, ohne dabei zurückgelassen zu werden. Wir möchten die Gesellschaft dabei unterstützen, sich auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten und negative Auswirkungen zu minimieren. Hierzu arbeiten wir gemeinsam mit der Politik, der Privatwirtschaft, der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft. Wir nehmen eine vorausschauende Perspektive ein und analysieren die Verwundbarkeiten und Fähigkeiten der digitalen Gesellschaft. Dies umfasst die Bewertung des aktuellen Zustands sowie die Ableitung von Handlungsempfehlungen für Politik und weitere Analysen.

Unser Schwerpunkt liegt darauf, die Zukunft aktiv mitzugestalten und sicherzustellen, dass alle Menschen den digitalen Wandel verstehen, akzeptieren und sich anpassen können – kurz: resilient im digitalen Wandel sind. Indem wir die Resilienz von Individuen und Gesellschaft stärken, schaffen wir eine gerechtere und demokratischere Zukunft, in der jeder von den Vorteilen der Digitalisierung profitieren kann.

Veranstaltungen im Bereich „Resilienz im digitalen Wandel“

Luftansicht des Geländes der Akademie für politische Bildung in Tutzing am Starnberger See.
Akademie für Politische Bildung Tutzing (Buchensee 1, 82327 Tutzing)

Demokratie im digitalen Zeitalter: Das Superwahljahr 2024

Tagung in Zusammenarbeit mit der Akademie für Politische Bildung Tutzing, der Gesellschaft für Informatik e. V. und dem Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europarecht und Informationstechnologierecht der Universität Passau

Neueste D21-Aktivitäten im Bereich „Resilienz im digitalen Wandel“

Ältere Menschen sitzen um einen runden Tisch und beschäftigen sich mit digitalen Geräten.

Digitale Teilhabe für Ältere verbessern: Trotz steigender Nutzung braucht es mehr Befähigung

Die Initiative D21 setzt sich als neuer Partner im DigitalPakt Alter für die Befähigung älterer Menschen ein, damit sie die Chancen der Digitalisierung nutzen können. Denn ältere Generationen sind digitaler als vermutet: 71 Prozent der über 70-Jährigen sind online. Dennoch fällt älteren Menschen der souveräne Umgang mit digitalen Anwendungen oft schwer. Insbesondere bei der Nachkriegsgeneration und der Generation bis 1945 sind digitale Basiskompetenzen weniger ausgeprägt. 

Bildschirmfoto Thomas, Jan, Martin während der Diskussion bei Zoom

AG-Blog | Ein Jahr mit ChatGPT: Auswirkungen auf die Digitale Gesellschaft im Fokus

In welchen Bereichen unseres Lebens findet ChatGPT statt und welche Veränderungen hat es ausgelöst? Anlässlich des 1. Geburtstags der Veröffentlichung von ChatGPT hat die AG Bildung gemeinsam mit der Digital Future Challenge im Rahmen der Dialogreihe „Digital Responsibility“ u. a. darüber diskutiert, welche Perspektiven es jetzt zu berücksichtigen gilt und welche digitalen Kompetenzen in den Fokus der Bildung rücken müssen. 

Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky bei seiner Keynote. Er hat die Arme weit ausgebreitet.

Warum wir Zukunft „rückwärts“ denken sollten

Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky spricht auf dem #D21talk über die Messbarkeit von Wirkungen als Voraussetzung für zukünftigen Fortschritt, die Methode des Backcasting für innovative Zukunftsstrategien und den Reality Gap bei unserer Resilienz im digitalen Wandel.

Fünf Personen sitzen auf einer Bühne, eine ist von hinten zu sehen, die anderen von vorne. Sie sprechen miteinander

#D21talk – Resilienz im digitalen Wandel

Zum zehnten Mal wurde in diesem Jahr der D21-Digital-Index veröffentlicht. Anlässlich des Jubiläums wurden die Studie und ihre wichtigsten Ergebnisse auf dem Fachkongress #D21talk in Berlin vorgestellt. Mit im Gepäck: spannende Expert*innen, kommunikative Formate und Freude an der Gestaltung der digitalen Zukunft.

Ansprechpartnerin in der Geschäftsstelle

Porträt von Sandy Jahn

Sandy Jahn, Referentin Strategic Insights & Analytics