eGovernment MONITOR 2013

Elektronische Bürgerdienste – Nutzung und Akzeptanz in Deutschland und internationaler Vergleich mit Österreich, der Schweiz, USA, Großbritannien, Nordirland und Schweden

Der eGovernment MONITOR 2013 ist eine Studie der Initiative D21 und von ipima – durchgeführt von TNS Infratest und unterstützt durch zahlreiche Partner aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Kern der Studie: Der eGovernment MONITOR liefert seit 2010 jährlich ein umfassendes Bild über die aktuelle E-Government-Situation in Deutschland, Österreich, Schweiz, USA, Großbritannien, Nordirland und Schweden. Dazu gehören neben Nutzung, Zufriedenheit, Treibern und Barrieren auch die Evaluierung verschiedener E-Government Möglichkeiten sowie Einstellungen der Bürger*innen.

Es ist ein deutlicher Rückgang der Nutzung der E-Government-Dienste bei jungen gut ausgebildeten Männern zu verzeichnen. Diese Gruppe weist eine besonders starke Zunahme in der mobilen Nutzung des Internets auf. E-Government-Angebote sind in der Regel noch nicht mobil verfügbar und werden sich daher zunehmend auf die neuen Erwartungen der Nutzerschaft einstellen müssen. Insgesamt ist der Anspruch der Bürgerinnen und Bürger an die Nutzbarkeit von E-Government-Dienstleistungen deutlich gestiegen. Hier dürfte der Vergleich mit privaten Angeboten, die regelmäßig überarbeitet werden, eine wesentliche Rolle spielen.
Cornelia Rogall-Grothe, Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik und Staatssekretärin im BMI

Zentrale Ergebnisse im Überblick

  • Negativer 3-Jahres Trend bei der Zufriedenheit mit dem eGovernment-Angebot: Nur 17 Prozent der deutschen Online-Bevölkerung sind äußerst zufrieden mit dem aktuell verfügbaren Online-Angebot ihrer Stadt – dies entspricht einem deutlichen Rückgang (um 15 Prozentpunkte) im Vergleich zum Vorjahr.
  • Steigender Anspruch der Bürger*innen gegenüber dem Online-Angebot der Verwaltung
  • Beim Mobile Government ist im Ländervergleich kein einheitlicher Trend festzustellen: Mobile Endgeräte scheinen für die Mehrheit der Deutschen nach wie vor keine große Bedeutung bei Behördengängen zu haben. In Schweden nimmt die Bedeutung seit 2011 stetig ab, während in Österreich die Relevanz ansteigt.
  • Rückgängige Nutzung von E-Government-Angeboten
  • Drastischer Anstieg der Furcht vor Datendiebstahl als Hemmnis für die Nutzung von E-Government
  • Leichte Rückgänge in der Nutzung von Open Government

Wir danken unseren Partner*innen 2013:

Logos aller Partner*innen des eGovernment MONITOR 2013:
Premium Partner: Die Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik, IT-Planungsrat, Bayerisches Staatsministerium für Digitales, EY, IDG Business Media GmbH, KDRS/RZRS
Partner: Bearing Point, Digitales Österreich, Innovationsstiftung Bayerische Kommune
Unterstützer: Deutscher Landkreistag, DStGB, fortiss, TUM, TNS Infratest

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Porträt von Alexander Köhler