Fünf Denkimpulse zum New Normal der Arbeitswelt

Welche Auswirkungen hat die beschleunigte Transformation im Zuge der Coronapandemie?

Durch die Pandemie veränderte sich unsere Arbeitswelt schneller und radikaler als durch jedes andere Ereignis der letzten 50 Jahre. Im Projekt „New Normal“ haben sich Vorstandsmitglieder der Initiative D21 mit dem Ziel zusammengeschlossen, die Konsequenzen dieser sich stark verändernden Arbeitswelt zu durchdenken und Szenarien für die Nach-Corona-Zeit zu zeichnen – hinsichtlich mobilem Arbeiten, Homeoffice sowie virtueller Zusammenarbeit und Kommunikation, aber auch darüber hinaus: Welche Auswirkungen hat die beschleunigte Transformation gesamtheitlich, was sind mögliche gesellschaftliche und individuelle Konsequenzen? Wie können die Rahmenbedingungen frühzeitig gestaltet werden, um das richtige Maß zu finden?

Dafür haben in den vergangenen Monaten die Mitglieder des Gesamtvorstands der Initiative D21 Perspektiven von ArbeitnehmerInnen, Führungskräften, Unternehmen sowie der öffentlichen Verwaltung beleuchtet. Zusammen mit MitarbeiterInnen von D21-Mitgliedern entstanden sind fünf Denkimpulse mit konkreten Handlungsempfehlungen für Politik, Verwaltung und Unternehmen sowie mit den Leitfragen: „Was wird bleiben?“, „Was wird sich ändern?“ und „Was wird der neue Normalzustand?“.

Die 5 Denkimpulse zum New Normal

Cover des Denkimpulses: Das neue Normal der Arbeitswelt nach der Pandemie: Auf das richtige Maß kommt es an.

Das Neue Normal der Arbeitswelt nach der Pandemie. Auf das richtige Maß kommt es an.

Die Konsequenzen der sich im Zuge von Corona stark verändernden Arbeitswelt durchdenken und Szenarios für die Nach-Corona-Zeit zeichnen: Das hat sich der D21-Vorstand vorgenommen. In diesem Papier erklären die Autor*innen, warum es genau jetzt wichtig ist, sich mit dem Thema New Normal auseinanderzusetzen.

Autor*innen:
Christiane Fritsch (ING), Jens-Rainer Jänig (mc-quadrat), Luise Krompholz (SAP), Andreas Pohle (Kantar), Dr. Olaf Tidelski (Allianz)

Cover des Denkimpulses: Das neue Normal der Arbeitswelt und sein Einfluss auf die individuelle Gesundheit

Das Neue Normal der Arbeitswelt und sein Einfluss auf die individuelle Gesundheit.

Welche individuellen Chancen und Risiken ergeben sich aus den Umwälzungen in der Arbeitswelt für die individuelle Gesundheit? Nur wenn wir die Corona-bedingte Transformation ganzheitlich erfassen und die Auswirkungen auf die Gesundheit adressieren, kann die Transformation dauerhaft positiv für uns sein.

Autor*innen:
Christiane Fritsch (ING), Cornelia Gottbehüt (EY), Nikolaus Hagl (SAP), Jens-Rainer Jänig (mc-quadrat), Dr. Lars Schatilow (IBM), Prof. Dr. Anette Weisbecker (Fraunhofer IAO)

Cover des Denkimpulses: Neue Anforderungen an Zusammenarbeit, Kultur, Führung und Eigenverantwortung in der Arbeitswelt nach Corona

Neue Anforderungen an Zusammenarbeit, Kultur, Führung und Eigenverantwortung in der Arbeitswelt nach Corona.

Unternehmensgrenzen werden durchlässiger, Hierarchien flacher, Kommunikation direkter. Diese Entwicklungen erfordern neue Steuerungs- und Führungsmodelle in der Teamzusammenarbeit – in den Unternehmen ebenso wie in den Verwaltungen. Essentiell ist eine Veränderung der Kultur.

Autor*innen:
Jürgen Fritsche (msg), Marc Gruber (Capgemini), Uwe Hartmann (Software AG), Corinna Krezer (Accenture), Marc Reinhardt (Capgemini), Maria Rösch (msg), Patricia Wrzesniewski (Capgemini)

Cover des Denkimpulses: Nachhaltig flexible Arbeitsorte: Wo und wie wollen wir zukünftig arbeiten?

Nachhaltig flexible Arbeitsorte: Wo und wie wollen wir zukünftig arbeiten?

Die Flexibilisierung der Arbeitsorte wird bestehen bleiben; deshalb ist es wichtig, partizipativ und transparent über die Zukunft zu entscheiden. Die Veränderungen bieten Chancen in Bezug auf eine Neuausrichtung von Urbanisierung, Nachhaltigkeit sowie neue Formen der Vernetzung. Die Folgen werden gesamtgesellschaftlich sein.

Autor*innen:
Nadja Kwaß-Benkow (Materna), Thomas Langkabel (Microsoft), Lena-Sophie Müller (Initiative D21), Widar Wendt (atene KOM)

Cover des Denkimpulses: Und jetzt? Zwei Szenarien für die Zukunft der Bildung

Und jetzt? Zwei Szenarien für die Zukunft der Bildung nach der Corona-Pandemie.

Selten standen die Zeichen für Aufbruch und Aufgeschlossenheit in die Zukunft der digitalen Bildung besser, aber nichts geschieht von allein. Um den Pandemie-Digitalisierungsschub in Schulen zu nutzen, braucht es eine Digitalisierungsoffensive: Weiterbildung von Lehrkräften, Entwicklung didaktischer Konzepte und Unterrichtseinsatz digitaler Medien.

Autor*innen:
Tim Brauckmüller (atene KOM), Timm Lutter (Cornelsen), Widar Wendt (atene KOM)

Ansprechpartnerinnen in der Geschäftsstelle

Porträt von Lena-Sophie Müller
Porträt von Rebecca van der Meyden

Rebecca van der Meyden, Referentin Öffentlichkeitsarbeit