Die Digital Future Challenge 2021

Die Digital Future Challenge (DFC) war ein gemeinsames Projekt der Deloitte-Stiftung und der Initiative D21, um die Verantwortung von Unternehmen im und durch den digitalen Wandel, sprich Corporate Digital Responsibility (CDR), zu beleuchten. Sie rief bundesweit Studierende auf, anhand konkreter Beispiele aus der Unternehmenspraxis Prinzipien und Eckpunkte für ein verantwortliches Handeln von Unternehmen in der digitalen Welt zu erarbeiten. Dazu traten interdisziplinäre und diverse Projektteams in den Wettbewerb um die besten, kreativsten und nachhaltigsten Ideen treten. Bundesweit unterstützen Lehrstühle und Unternehmen das Projekt.

Die Schwerpunkte der DFC 2021 waren digitale Mündigkeit und digitale Nachhaltigkeit. Eine hochkarätige Jury prämierte am Ende die besten Ansätze. Sie setzte sich aus ExpertInnen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen: Alexander Birken von der Otto Group, Valentina Daiber von Telefónica, Lajla Fetic von der Bertelsmann Stiftung, Jens-Rainer Jänig von Initiative D21/mc quadrat, Prof. Dr. Christian Kastrop, Staatssekretär im BMJV, Sarah Rachut von der TU München – CDPS, Dr. Stephan Ramesohl vom Wuppertal Institut, Carla Reemtsma von Fridays for Future, Dr. Hans-Rudolf Röhm von der Deloitte-Stiftung, Katharina Schüller von STAT-UP und Prof. Barbara Schwarze von der Initiative D21.

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz förderte die Digital Future Challenge und Bundesministerin Christine Lambrecht übernahm die Schirmherrschaft. Der Wettbewerb wurde außerdem unterstützt von der Bertelsmann Stiftung.

Foto: Thomas Imo/photothek.net

Christine Lambrecht, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Schirmherrin des Wettbewerbs: 

„Die digitale Transformation kann Treiber für Innovation und Fortschritt, aber auch Brandbeschleuniger für Hassrede und Desinformationen im Netz sein. Um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, müssen wir Vertrauen stärken und Verantwortung einfordern. Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sind gemeinsam gefragt, diese Werte zu stärken, um unsere digitale Zukunft für alle fair und gemeinwohlorientiert zu gestalten. Gerade wenn wir im digitalen Kontext von Chancengleichheit und Nachhaltigkeit sprechen, brauchen wir die kreativen und neuen Perspektiven junger Menschen. Denn wir profitieren in der Politik und Wirtschaft von der jungen, engagierten Zivilgesellschaft.“

Die Sieger:innen der Digital Future Challenge 2021

Die Finalprojekte und ihre Konzepte zu digitaler Nachhaltigkeit und Mündigkeit im Überblick:

Digital Future Challenge

Ansprechpartner:innen

Projektleitung
Dr. Marie Blachetta
marie.blachetta@initiatived21.de

Pressearbeit
Roland Dathe
+49 30 5268722-58
roland.dathe@initiatived21.de

  • Platz 1: Um Kennzahlen verständlich, Ziele messbar und Vergleichbarkeit möglich zu machen, schlägt das Team Memas.ymar ein nutzerfreundliches Dashboard mit allen wichtigen Daten und Kennzahlen zur CO2-Reduktion und Klimaneutralität eines Unternehmens vor.
  • Platz 2: Die digitale Spaltung möchte das Team M:ESH überwinden, in dem es in seinem Projekt vorschlägt, bestehende ICT-Infrastruktur zu nutzen und somit den Internetzugang für mehr Menschen erschwinglicher und zugänglich zu machen.
  • Platz 3: Eine Produktentwicklungsmatrix, die es ermöglichen soll, die Akzeptanz von Robotik in der Pflege zu steigern und somit für mehr Kosteneffizienz sowie Arbeits- und Pflegequalität zu sorgen, stellte das Team Blaues Zebra (Platz 3)
  • Das Team Agile Seekers hat das Ziel, mithilfe ihrer selbst entwickelten Plattform ThinkTanks agiler zu gestalten und somit die Kommunikation über eine nachhaltige Zukunft zu verbessern.
  • Mit Hilfe einer ethischen Sprachassistenz erhofft sich das Team Senex, allen Menschen eine aktive und selbstbestimmte Teilnahme an der Gesellschaft zu ermöglichen. Im Mittelpunkt stehen dabei Demenz-Erkrankte und ihre Angehörigen.
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Die fünf Finalprojekte sind außerdem in einer eigenen Publikation zu finden. Darin stellen sich die Finalteams vor, erklären ihre Ansätze für die konkreten Cases und zeigen ihre Lösungsideen auf. Begleitet wird die Publikation von einer Podcastserie. Die Projekte aus der Publikation sollen als Denkanstöße für Politik, unternehmerische Praxis als auch der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem neuen Thema Unternehmensverantwortung im und durch den digitalen Wandel dienen.


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