Die Digital Future Challenge (DFC) ist ein gemeinsames Projekt der Deloitte-Stiftung und der Initiative D21, um die Verantwortung von Unternehmen im und durch den digitalen Wandel, sprich Corporate Digital Responsibility (CDR), zu beleuchten. Sie ruft bundesweit Studierende auf, anhand konkreter Beispiele aus der Unternehmenspraxis Prinzipien und Eckpunkte für ein verantwortliches Handeln von Unternehmen in der digitalen Welt zu erarbeiten. Dazu werden interdisziplinäre und diverse Projektteams in den Wettbewerb um die besten, kreativsten und nachhaltigsten Ideen treten. Bundesweit unterstützen Lehrstühle und Unternehmen das Projekt. Eine hochkarätige Jury aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft prämiert am Ende die besten Ansätze.

Die Digital Future Challenge möchte ein Bewusstsein bei Wirtschaft und zukünftiger Führungsgeneration für die Gestaltungsaufgabe der Digitalisierung schaffen und Lösungspfade aufzeigen. Mit ihrem Handeln in der digitalisierten Welt, ihren Produkten und Angeboten, lösen Unternehmen zunehmend Innovationen und gesellschaftliche Veränderungen aus. Die daraus erwachsende – teils neue – Verantwortung nennen wir Corporate Digital Responsibility (CDR). Das Projekt legt bewusst eine interdisziplinäre Betrachtung des Themas CDR durch verschiedene Fachrichtungen, Universitäten und Hochschulen zugrunde, um neuartige und innovative Denkansätze für die Unternehmen und die Gesellschaft von morgen zu eröffnen.

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz fördert die Digital Future Challenge und übernimmt die Schirmherrschaft. Der Wettbewerb wird außerdem unterstützt von der Bertelsmann Stiftung.

Videobotschaft der Schirmherrin Christine Lambrecht

Die digitale Transformation kann Treiber für Innovation und Fortschritt, aber auch Brandbeschleuniger für Hassrede und Desinformationen im Netz sein. Um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, müssen wir Vertrauen stärken und Verantwortung einfordern. Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sind gemeinsam gefragt, diese Werte zu stärken, um unsere digitale Zukunft für alle fair und gemeinwohlorientiert zu gestalten. Gerade wenn wir im digitalen Kontext von Chancengleichheit und Nachhaltigkeit sprechen, brauchen wir die kreativen und neuen Perspektiven junger MenschenDenn wir profitieren in der Politik und Wirtschaft von der jungen, engagierten Zivilgesellschaft.

(Christine Lambrecht, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Schirmherrin des Wettbewerbs)

Ansprechpartner:innen

Projektleitung
Dr. Marie Blachetta
marie.blachetta@initiatived21.de

Pressearbeit
Roland Dathe
+49 30 5268722-58
roland.dathe@initiatived21.de

Die Digital Future Challenge 2021

Die Digital Future Challenge geht 2021 in eine neue Runde! Studierende verschiedener Lehrstühle werden im Sommersemester 2021 an der zweiten Edition teilnehmen und ihre eigenen Projekte zum Thema Corporate Digital Responsibility entwickeln. Dafür liefern Organisationen aus verschiedenen Branchen konkrete Fallbeispiele aus der Praxis, die die Studierenden frei zur Bearbeitung wählen können. Wie im Vorjahr hat die Digital Future Challenge das Ziel, Praxis mit Forschung zu verbinden und in den Dialog mit der Politik zu treten.

Mitmachen als StudentIn

Ihr könnt bei der DFC mitmachen!

Werdet aktiv für eine der kommenden Herausforderungen unserer Zeit: Entwickelt innovative Ideen und Ansätze zum Thema Corporate Digital Responsibility (CDR) und gestaltet unsere digitale Zukunft wegweisend mit!

Wir wollen eine umfassende und gleichzeitig praxisrelevante Betrachtung des Themas CDR vorantreiben. Die Erarbeitung erfolgt deshalb anhand von konkreten und realen Herausforderungen. Euch stehen Use Cases zum übergeordneten Thema CDR, Digital Literacy und Digital Sustainability zur Verfügung. Ihr könnt frei entscheiden, welchen ihr bearbeiten wollt.

Also egal, ob du aus dem Bereich der Wirtschaft, der Soziologie, der Ethik, des Rechts, der Technik oder der Informatik kommst:
Bis zum 31. Mai 2021 gilt es, dein Team zu finden (mind. drei Mitglieder), euch einen Use Case vorzunehmen und uns mit eurer innovativen Ausarbeitung zum Thema CDR davon zu überzeugen, dass ihr in der Lage seid, die digitale Zukunft zu gestalten!

Inhaltliche Schwerpunkte

Die inhaltlichen Schwerpunkte der Challenge 2021

Aus dem breiten Aufgabenspektrum von unternehmerischer Verantwortung haben wir uns für 2021 zwei Themenschwerpunkte herausgegriffen.

Nicht zuletzt durch Fridays for Future wurde die Bedeutung der Nachhaltigkeit durch die junge Generation in den Vordergrund gerückt – der Zusammenhang zur Digitalisierung wird dabei an vielen Stellen deutlich. Daher wird ein Themenschwerpunkt der zweiten Edition der Digital Future Challenge die Verknüpfung von Corporate Digital Responsibility und Digital Sustainability sein.

Der zweite Themenschwerpunkt ist durch das anstehende Superwahljahr geprägt: Digital Literacy. Für eine digitale Teilhabe müssen wir Kompetenzen und Fähigkeiten über alle Alters- und Ausbildungsstufen hinweg fördern.

Digital Sustainability

Worum geht’s?

  • Die Digitalisierung kann durch ihr rasantes Wachstum die Klimakrise verstärken oder durch emissionssenkende Innovationen auch Lösungswege aufzeigen. Diese zwei Seiten der Medaille müssen konsequent mitgedacht werden, sprich Digital Sustainability.

Warum jetzt?

  • 2021 ruft Greta Thunberg dazu auf, die Fridays for Future vor allem online weiterzuführen; gleichzeitigt wächst der Digital Carbon Footprint und braucht jetzt unsere Aufmerksamkeit.

Beispiele:

  • Reduzierung von Datenmengen und Kapazitätsoptimierungen sind unabdinglich, etwa basierend auf SDGs.
  • Gleichzeitig gilt es, nachhaltige Konzepte wie die Digitale Kreislaufwirtschaft (u. a. durch Recycling, Reparaturen von Hardware) und smarte Sensorik (u. a. IoT in Fabriken) zu fördern.

Digital Literacy

Worum geht’s?

  • Wir sind umgeben von Fakten und Meinungen; oft ohne zu wissen, ob Mensch oder Maschine sie generiert haben. Für eine digitale Teilhabe müssen wir Kompetenzen und Fähigkeiten über alle Alters- und Ausbildungsstufenhinweg fördern, die sogenannte Digital Literacy.

Warum jetzt?

  • 2021 ist Wahljahr in Deutschland und nach den verstärkten Vorkommnissen von Fake News und Deep Fakes gilt es, Mensch-Maschinen-Interaktionen besonders ins Visier zu nehmen.

Beispiele:

  • Bei der Entwicklung von algorithmischen Systemen sollten Transparenz und Vertrauen mitgedacht werden (u. a. menschlich wirkende Chatbots als automatisiert kennzeichnen).
  • Neue übergreifende Anwendungen (u. a. die digitale Identität in Form eines E-Passes) benötigen Aufklärung.
Die Jury

Die Jury

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Ablauf

Ablauf der Challenge 2021

April: Go-Live der Challenge; Mai: Qualifikationsphase; Anfang Juni: Einsendeschluss & Beginn der Juryphase; Ende Juni: Online-Bootcamp mit der Jury; Ende August: Abschlussevent
Beteiligung für Universitäten

Wie Sie sich mit Ihrer Universität oder Ihrem Lehrstuhl an der Challenge beteiligen können

Die Digital Future Challenge zielt darauf ab, Praxis mit Forschung zu verbinden und in den Dialog mit der Politik zu treten. Wir laden daher Universitäten dazu ein, an der Challenge zu partizipieren. Zum einen kann dies durch die Einbindung des Themas in Ihre Lehre erfolgen, zum anderen können Sie Ihren Studierenden durch die Teilnahme an der Challenge einen spannenden Mehrwert in ihrem Studium ermöglichen: Einblicke in Fallstudien, interdisziplinärer Austausch mit ExpertInnen, Kompetenzerweiterung durch die Teilnahme an dem Challenge-Format – und all das zu dem aktuellen Thema der Unternehmensverantwortung im digitalen Wandel.

Die Studierende können sich auf einer digitalen Plattform für die Challenge über Problemstellungen, Inhalte und organisatorische Rahmenbedingungen informieren und sich in digitalen Teams zusammenfinden.

Haben Sie Interesse, sich mit Ihrer Universität an der Digital Future Challenge zu beteiligen? Oder würden Sie gerne weitere Informationen zur Challenge erhalten, um andere Beteiligungsmöglichkeiten auszuloten? Wenden Sie sich gerne an Projektleiterin Marie Blachetta. Sie beantwortet alle Ihre Fragen und schickt Ihnen auch gerne weitere Informationen zu.


Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz fördert die Digital Future Challenge und übernimmt die Schirmherrschaft. Der Wettbewerb wird außerdem unterstützt von der Bertelsmann Stiftung.

Mit Unterstützung der: