Die Digital Future Challenge ist ein gemeinsames Projekt der Deloitte-Stiftung und der Initiative D21, um die Verantwortung von Unternehmen im und durch den digitalen Wandel, sprich Corporate Digital Responsibility (CDR), zu beleuchten. Sie ruft bundesweit Studierende auf, anhand konkreter Beispiele aus der Unternehmenspraxis Prinzipien und Eckpunkte für ein verantwortliches Handeln von Unternehmen in der digitalen Welt zu erarbeiten. Dazu werden interdisziplinäre und diverse Projektteams in den Wettbewerb um die besten, kreativsten und nachhaltigsten Ideen treten. Bundesweit unterstützen Lehrstühle und Unternehmen das Projekt. Eine hochkarätige Jury aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft prämiert am Ende die besten Ansätze.

Die Digital Future Challenge möchte ein Bewusstsein bei Wirtschaft und zukünftiger Führungsgeneration für die Gestaltungsaufgabe der Digitalisierung schaffen und Lösungspfade aufzeigen. Mit ihrem Handeln in der digitalisierten Welt, ihren Produkten und Angeboten, lösen Unternehmen zunehmend Innovationen und gesellschaftliche Veränderungen aus. Die daraus erwachsende – teils neue – Verantwortung nennen wir Corporate Digital Responsibility (CDR). Das Projekt legt bewusst eine interdisziplinäre Betrachtung des Themas CDR durch verschiedene Fachrichtungen, Universitäten und Hochschulen zugrunde, um neuartige und innovative Denkansätze für die Unternehmen und die Gesellschaft von morgen zu eröffnen.

„Die Digital Future Challenge bietet den Studierenden die Gelegenheit, im intensiven Austausch mit Wissenschaft und Unternehmen die Gesellschaft von morgen nach ihren Vorstellungen mitzugestalten. Die Herangehensweise und die Ideen der teilnehmenden jungen Menschen werden auch neue Impulse für die Politik generieren.“ (Dorothee Bär, Schirmherrin des Wettbewerbs 2020 und Staatsministerin für Digitalisierung im Bundeskanzleramt)

Ansprechpartner:innen

Projektleitung
Marie Blachetta
marie.blachetta@initiatived21.de

Pressearbeit
Roland Dathe
+49 30 5268722-58
roland.dathe@initiatived21.de

Die Digital Future Challenge 2021

Die Digital Future Challenge geht 2021 in eine neue Runde! Studierende verschiedener Lehrstühle werden im Sommersemester 2021 an der zweiten Edition teilnehmen und ihre eigenen Projekte zum Thema Corporate Digital Responsibility entwickeln. Dafür liefern Organisationen aus verschiedenen Branchen konkrete Fallbeispiele aus der Praxis, die die Studierenden frei zur Bearbeitung wählen können. Wie im Vorjahr hat die Digital Future Challenge das Ziel, Praxis mit Forschung zu verbinden und in den Dialog mit der Politik zu treten.

Inhaltliche Schwerpunkte

Die inhaltlichen Schwerpunkte der Challenge 2021

Aus dem breiten Aufgabenspektrum von unternehmerischer Verantwortung haben wir uns für 2021 zwei Themenschwerpunkte herausgegriffen.

Nicht zuletzt durch Fridays for Future wurde die Bedeutung der Nachhaltigkeit durch die junge Generation in den Vordergrund gerückt – der Zusammenhang zur Digitalisierung wird dabei an vielen Stellen deutlich. Daher wird ein Themenschwerpunkt der zweiten Edition der Digital Future Challenge die Verknüpfung von Corporate Digital Responsibility und Digital Sustainability sein.

Der zweite Themenschwerpunkt ist durch das anstehende Superwahljahr geprägt: Digital Literacy. Für eine digitale Teilhabe müssen wir Kompetenzen und Fähigkeiten über alle Alters- und Ausbildungsstufen hinweg fördern.

Digital Sustainability

Worum geht’s?

  • Die Digitalisierung kann durch ihr rasantes Wachstum die Klimakrise verstärken oder durch emissionssenkende Innovationen auch Lösungswege aufzeigen. Diese zwei Seiten der Medaille müssen konsequent mitgedacht werden, sprich Digital Sustainability.

Warum jetzt?

  • 2021 ruft Greta Thunberg dazu auf, die Fridays for Future vor allem online weiterzuführen; gleichzeitigt wächst der Digital Carbon Footprint und braucht jetzt unsere Aufmerksamkeit.

Beispiele:

  • Reduzierung von Datenmengen und Kapazitätsoptimierungen sind unabdinglich, etwa basierend auf SDGs.
  • Gleichzeitig gilt es, nachhaltige Konzepte wie die Digitale Kreislaufwirtschaft (u. a. durch Recycling, Reparaturen von Hardware) und smarte Sensorik (u. a. IoT in Fabriken) zu fördern.

Digital Literacy

Worum geht’s?

  • Wir sind umgeben von Fakten und Meinungen; oft ohne zu wissen, ob Mensch oder Maschine sie generiert haben. Für eine digitale Teilhabe müssen wir Kompetenzen und Fähigkeiten über alle Alters- und Ausbildungsstufenhinweg fördern, die sogenannte Digital Literacy.

Warum jetzt?

  • 2021 ist Wahljahr in Deutschland und nach den verstärkten Vorkommnissen von Fake News und Deep Fakes gilt es, Mensch-Maschinen-Interaktionen besonders ins Visier zu nehmen.

Beispiele:

  • Bei der Entwicklung von algorithmischen Systemen sollten Transparenz und Vertrauen mitgedacht werden (u. a. menschlich wirkende Chatbots als automatisiert kennzeichnen).
  • Neue übergreifende Anwendungen (u. a. die digitale Identität in Form eines E-Passes) benötigen Aufklärung.
Ablauf

Ablauf der Challenge 2021

April: Go-Live der Challenge; Mai: Qualifikationsphase; Anfang Juni: Einsendeschluss & Beginn der Juryphase; Ende Juni: Online-Bootcamp mit der Jury; Ende August: Abschlussevent
Beteiligung für Unternehmen

Wie Sie sich mit Ihrem Unternehmen an der Challenge beteiligen können

Die Digital Future Challenge zielt darauf ab, Praxis mit Forschung zu verbinden und in den Dialog mit der Politik zu treten. Wir laden Unternehmen dazu ein, die Challenge inhaltlich und/oder finanziell zu unterstützen und mitzugestalten.

Insbesondere sind wir auf der Suche nach Unternehmen, die sich mit einem Beispiel aus ihrer Unternehmenspraxis als Fallbeispiel für die Studierenden an der Digital Future Challenge beteiligen möchten. Diese Fallbeispiele sollten idealerweise mit einem der diesjährigen Schwerpunkte der Challenge, Digital Literacy oder Digital Sustainability, in Verbindung stehen. Die Studierenden können aus den verschiedenen Fallbeispielen wählen und werden Lösungsvorschläge für die darin geschilderten Probleme erarbeiten.

Haben Sie Interesse, sich mit Ihrem Unternehmen an der Digital Future Challenge mit dem Verfassen eines Praxisbeispiels zu beteiligen? Oder würden Sie gerne weitere Informationen zur Challenge erhalten, um andere Beteiligungsmöglichkeiten auszuloten? Wenden Sie sich gerne an Projektleiterin Marie Blachetta. Sie beantwortet alle Ihre Fragen und schickt Ihnen auch gerne ein Beteiligungs-Kit zu.

Beteiligung für Universitäten

Wie Sie sich mit Ihrer Universität oder Ihrem Lehrstuhl an der Challenge beteiligen können

Die Digital Future Challenge zielt darauf ab, Praxis mit Forschung zu verbinden und in den Dialog mit der Politik zu treten. Wir laden daher Universitäten dazu ein, an der Challenge zu partizipieren. Zum einen kann dies durch die Einbindung des Themas in Ihre Lehre erfolgen, zum anderen können Sie Ihren Studierenden durch die Teilnahme an der Challenge einen spannenden Mehrwert in ihrem Studium ermöglichen: Einblicke in Fallstudien, interdisziplinärer Austausch mit ExpertInnen, Kompetenzerweiterung durch die Teilnahme an dem Challenge-Format – und all das zu dem aktuellen Thema der Unternehmensverantwortung im digitalen Wandel.

Die Studierende können sich auf einer digitalen Plattform für die Challenge über Problemstellungen, Inhalte und organisatorische Rahmenbedingungen informieren und sich in digitalen Teams zusammenfinden.

Haben Sie Interesse, sich mit Ihrer Universität an der Digital Future Challenge zu beteiligen? Oder würden Sie gerne weitere Informationen zur Challenge erhalten, um andere Beteiligungsmöglichkeiten auszuloten? Wenden Sie sich gerne an Projektleiterin Marie Blachetta. Sie beantwortet alle Ihre Fragen und schickt Ihnen auch gerne weitere Informationen zu.