eGovernment MONITOR 2015

E-Government-Angebote – Nutzung und Akzeptanz in Deutschland und internationaler Vergleich mit Österreich, der Schweiz und Schweden

Der eGovernment MONITOR 2016 ist eine Studie der Initiative D21 und von ipima – durchgeführt von TNS Infratest und unterstützt durch zahlreiche Partner aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Kern der Studie: Der eGovernment MONITOR liefert seit 2010 jährlich ein umfassendes Bild über die aktuelle E-Government-Situation in Deutschland. Dazu gehören neben Nutzung, Zufriedenheit, Treiber und Barrieren auch die Evaluierung verschiedener E-Government-Möglichkeiten sowie Einstellungen der Bürger*innen. Im Jahr 2015 wurden analog zum Vorjahr Österreich, die Schweiz und Schweden als Vergleichsländer herangezogen.

Fragebogen: Um spezifischere Aussagen treffen zu können sowie aktuellen Entwicklungen und Diskussionen gerecht zu werden, wird der Fragebogen jährlich im Partnerkreis überarbeitet und angepasst. Aus diesem Grund sind an manchen Stellen Vergleiche der Werte mit den Vorjahresergebnissen nicht oder nur eingeschränkt möglich.

Schwerpunkt: Der Schwerpunkt der Studie liegt in 2015 auf den Erwartungen, die die Bevölkerung an spezifische Online-Bürgerdienste stellt.

Es gibt nichts zu beschönigen: Deutschland tritt in Sachen Akzeptanz und Nutzung von E-Government-Angeboten auf der Stelle. Diese Feststellung des eGovernment-MONITOR 2015 sollte uns allen, die wir tagtäglich an der Modernisierung der Verwaltung arbeiten, mit Unbehagen erfüllen. Jetzt den Kopf in den Sand zu stecken, ist aber keine Option. Vielmehr gilt es angesichts des digitalen Wandels immer wieder neu zu analysieren, wo die Notwendigkeiten liegen.
Cornelia Rogall-Grothe, Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik und Staatssekretärin im BMI

Zentrale Ergebnisse im Überblick

  • 39 Prozent der deutschen Onliner*innen haben in den vergangenen zwölf Monaten E-Government genutzt (2014: 45 Prozent).
  • Die Internetsuche über Suchmaschinen ist der wichtigste Startpunkt für das Auffinden von Online-Bürgerdiensten (57 Prozent).
  • Mangelnde Bekanntheit vieler Online-Angebote stellt aus Sicht der Bürger*innen die Hauptbarriere für die Nutzung von E-Government dar (71 Prozent).
  • Nutzungsbarriere „mangelnde Datensicherheit/Datenschutz“ verliert im Vergleich zum Vorjahreswert an Gewicht (2014: 66 Prozent / 2015: 51 Prozent).
  • Die Mehrzahl der deutschen Onliner*innen möchten Dienste eines digitalen Bürgerkontos gebündelt aus einer Hand erhalten und so wenig Aufwand wie möglich für Ausfüllen von Formularen verwenden (58 Prozent).
  • Nutzung mobiler Endgeräte für die Abwicklung von Behördengängen steigt leicht an (2014: 38 Prozent / 2015: 40 Prozent).
  • Nutzung von Open Government Angeboten nimmt leicht ab (2014: 29 Prozent / 2015: 27 Prozent).

Wir danken unseren Partner*innen 2015:

Logos aller Partner*innen des eGovernment MONITOR 2015:
Premiumpartner: Die Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik, IT-Planungsrat, Bayerisches Staatsministerium der Finanzen für Landesentwicklung und Heimat, Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin, Geschäftsstelle E-Government Schweiz – Informatiksteuerungsorgan des Bundes ISB –Eidgenössisches Finanzdepartement EFD, Ernst & Young GmbH, Rechenzentrum Region Stuttgart GmbH (RZRS)
Partner: Bundeskanzleramt Österreich, CSC
Unterstützer: Der Deutsche Landkreistag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, fortiss – An-Institut Technische Universität München, die Technische Universität München – Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und TNS Infratest

Ansprechpartner in der Geschäftsstelle

Porträt von Alexander Köhler