Denkimpulse zur digitalen Ethik

Die Digitalisierung hat eine Dimension erreicht, die neue Formen der Datafizierung (Datenerhebung, -auswertung, -interpretation), der Automatisierung (z. B. über Algorithmen), der Virtualisierung und Vernetzung sowie der Mensch-Maschine-Interaktion zulassen. Technisch betrachtet bietet die Digitalisierung nie dagewesene Handlungsoptionen, z. B. in Form von Emerging Technologies, und findet parallel immer mehr Einzug in breite Teile der Gesellschaft. Ihr Einsatz findet bereits statt; hinsichtlich ihrer ethischen Einordnung ist somit Dringlichkeit geboten.

Ein breiter gesellschaftlicher Diskussions- und Meinungsbildungsprozess ist essenziell, um den Menschen und Entscheidungsträger*innen in unserem Land (Wirtschaft und Politik) eine differenzierte Bewertung der Perspektiven, Chancen und Risiken solch fundamentaler Veränderungen der Digitalisierung zu ermöglichen. Diesen Prozess begleiten wir unter anderem mit Denkimpulsen zur digitalen Ethik.

Ziel ist es, ethische Grundvorstellungen in die digitalisierte Welt zu übersetzen und somit durch sachliche und konstruktive Bewertung zur Orientierung beizutragen und Debatten anzustoßen.

Ansprechpartnerin in der Geschäftsstelle

Porträt von Dr. Marie Blachetta

Dr. Marie Blachetta, Referentin Digital Responsibility (sie/ihr)