Womit beschäftigen wir uns in unseren Arbeitsgruppen? Im regelmäßigen Dialog mit unserem Netzwerk ordnen wir in unseren Arbeitsgemeinschaften Themen ein und Stoßen Debatten an. Im AG-Blog erhalten Sie einen Überblick über die Themen, die uns gerade in den Arbeitsgruppen umtreiben.
Lange Bearbeitungszeiten und unübersichtliche Antragsprozesse in der öffentlichen Verwaltung sowie das Gefühl, sich durch ein System kämpfen zu müssen, das ihnen nicht entgegenkommt, sorgen bei den Bürger*innen für Unmut. Hier können (pro-)aktive Verwaltungsleistungen Bürger*innen unterstützen oder sogar Antragsprozesse ganz unnötig machen. Welche Voraussetzungen dafür erfüllt werden müssen, wie die Interaktion zwischen Staat und Bürger*innen aussehen könnte und wie das die Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen verändert, wurde beim letzten Treffen der AG Innovativer Staat diskutiert.
Sie ist da: Eine neue Föderale Modernisierungsagenda, mit der das Vertrauen der Bürger*innen in den Staat zurückgewonnen werden könnte. Denn laut eGovernment MONITOR vertrauen nur 33 % der Bürger*innen dem Staat, aber eine Mehrheit gibt an, dass sie wieder mehr Zutrauen in staatliche Strukturen bekommen könnten, wenn die Verwaltung digitaler und leistungsfähiger wird. Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung der Agenda diskutierte die AG Innovativer Staat deren Potenzial
Sie ist da: Eine neue Föderale Modernisierungsagenda, mit der das Vertrauen der Bürger*innen in den Staat zurückgewonnen werden könnte. Denn laut eGovernment MONITOR vertrauen nur 33 % der Bürger*innen dem Staat, aber eine Mehrheit gibt an, dass sie wieder mehr Zutrauen in staatliche Strukturen bekommen könnten, wenn die Verwaltung digitaler und leistungsfähiger wird. Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung der Agenda diskutierte die AG Innovativer Staat deren Potenzial
Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer Welt auf, in der soziale Medien zum Alltag gehören – mit allen Chancen und Risiken. Studien zeigen: 10- bis 17-Jährige in Deutschland verbringen im Schnitt rund zweieinhalb Stunden pro Schultag und fast vier Stunden pro Tag an Wochenenden in sozialen Medien; über eine Million von ihnen zeigen ein risikoreiches, mehrere Hunderttausend ein suchtähnliches Nutzungsverhalten. Parallel dazu wird in der Öffentlichkeit erbittert über Handyverbote an Schulen gestritten. Für die AG Bildung der Initiative D21 ist klar: Diese Debatte greift zu kurz, wenn sie nicht zugleich die strukturellen Fragen von Regulierung, Medienbildung und Verantwortung adressiert.
Ein Blick zurück, ein Blick nach vorn: Die letzte Sitzung der AG Digitale Ethik der Initiative D21 stand im Zeichen des Rückblicks, der Würdigung und des klaren Ausblicks. Nach zehn Jahren engagierter Arbeit wurde die Arbeitsgruppe offiziell verabschiedet. Doch eines wurde mehr als deutlich: Das Thema Digitale Ethik bleibt – als Querschnittsthema, als Haltung, als Zukunftsfrage.
Digitale Basiskompetenzen sind längst nicht mehr „nice to have“. Sie entscheiden über Zugang zu Information, berufliche Entwicklung, Souveränität im Alltag – vom Umgang mit Behörden bis zur Gesundheitsversorgung. Europa will bis 2030 mindestens 80 Prozent seiner Bevölkerung mit grundlegenden digitalen Fähigkeiten ausstatten; Deutschland steht laut aktuellem D21-Digital-Index noch bei rund 49 Prozent. Die Lücke ist offensichtlich – ebenso die Chance, sie durch vernetzte Ansätze zu schließen.
Die stärksten PS bringen uns auf der Straße nichts, wenn wir die Fahrzeuge nicht bedienen können. Das gleiche gilt auch, für die Nutzung von digitalen Anwendungen durch Mitarbeitende der Verwaltung. Deswegen diskutierte die AG Innovativer Staat über digitale Kompetenzen und wie sich diese in der Verwaltung fördern und festigen lassen.
Trotz wachsender Bedeutung in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik fehlte bislang eine übergreifende, allgemein akzeptierte Definition von Corporate Digital Responsibility. Gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft, Unternehmen, Zivilgesellschaft und Verwaltung schließt die Initiative D21 nun diese Lücke und hebt den Diskurs um CDR auf ein neues Level.
So wie weiches Essen unsere Kiefer verändert hat und die Erfindung der Uhr unseren natürlichen Tagesrhythmus ersetzt hat, verändert auch der digitale Wandel uns Menschen – sei es unser Körper, unsere Identität, unsere Beziehungen oder zahlreiche Aspekte unseres Alltags. Die AG Digitale Ethik diskutierte, wo und wie genau vor allem der wachsende Einsatz von Künstlicher Intelligenz seine Spuren hinterlässt.
Innerhalb der AG Digitale Ethik ist ein neuer Denkimpuls entstanden. Er schlägt eine Brücke zwischen der theoretischen Einordnung und der praktischen Umsetzung im KI-Kontext: Im Fokus steht die digitalethische Reflexion von KI-Systemen.