Digitale Wertschöpfung und Innovationskraft

Digitalisierung als transformative Kraft in der Arbeitswelt

Dank der Tat- und Innovationskraft vieler Generationen ist Deutschland die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt und führend in Europa. Vielfältige Herausforderungen wie der demografische Wandel und die Globalisierung erfordern neue Strategien, um diesen Wohlstand dauerhaft zu sichern.

Wir sind davon überzeugt, dass die Digitalisierung eine transformative Kraft ist, die die Arbeitswelt und die Gesellschaft grundlegend verändert. Es ist unerlässlich, den Wohlstand zu erhalten, die Arbeitswelt anzupassen und die Chancen und Risiken der digitalen Wertschöpfung gerecht zu verteilen.

Unser Verein setzt sich dafür ein, Menschen und Politik auf diese Veränderungen aufmerksam zu machen und vorzubereiten, Ungleichheiten abzubauen und dem Fachkräftemangel (z. B. im MINT-Bereich) zu begegnen. 

Gleichzeitig legen wir großen Wert auf die verantwortungsvolle Digitalisierung von Unternehmen (CDR), um eine nachhaltige und zukunftsfähige Gesellschaft zu gestalten. Nur durch gemeinsame Anstrengungen aller Akteur*innen können wir die Herausforderungen bewältigen und das volle Potenzial der digitalen Wertschöpfung für eine gerechte und zukunftsfähige Gesellschaft nutzen.

Veranstaltungen im Bereich „Digitale Wertschöpfung“

Ein junger Mann sitzt an einem Arbeitscomputer im Büro und spricht in ein Headset. Hinter ihm sitzt eine weitere Kollegin.
aconium (Invalidenstraße 91, 10115 Berlin)

KI zwischen Hype und Haltung – Berufseinstieg und Personalstrategien im KI-Zeitalter

Sitzung der AG Bildung (1/2026) – Der reflektierte Umgang ist Schlüssel zu verantwortungsvoller KI-Nutzung. Wenn Künstliche Intelligenz nun die Arbeit verändert, aber junge Einstiegsstellen in besonderem Maß betroffen sind – wie müssen AI Skills und Personalstrategien angepasst werden, damit Berufseinsteiger*innen nicht die Verlierer der KI-Transformation werden?

Neueste D21-Aktivitäten im Bereich „Digitale Wertschöpfung“

Verschiedene Menschen im Publikum im Gespräch versunken

AG-Blog | Physical AI als gesellschaftliche Aufgabe: Auftakt zur neuen AG

Was bedeutet die Verschmelzung von KI und Robotik konkret für Deutschland – und wie lässt sich dieser Wandel verantwortungsvoll steuern? Mit dieser Leitfrage startete die neue AG Physical AI der Initiative D21 in ihre erste Sitzung. Nach fast drei Jahrzehnten Arbeit zu digitalen Transformationsprozessen rückt nun ein nächstes Kapitel in den Fokus – Physical AI mit all ihren technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Implikationen.

EIn Mann in Leuchtweste und Helm beugt sich in einem Lagerhaus über einen Schreibtisch

Warum die Wirtschaft besser auf die Unterschätzten setzen sollte

Die Studie „Digital Skills Gap 2025“ der Initiative D21 zeigt: Silver Worker und Blue-Collar-Worker verfügen über wertvolle digitale Kompetenzen und Erfahrungswissen – oft unterschätzt, aber entscheidend für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmen, die auf alters- und arbeitsdiverse Lernwege setzen, erschließen hier enormes Potenzial.

Vorschaubild mit einem Teil der ersten Seite des Denkimpulses auf lilanem Hintergrund.

Erste gemeinsame Definition für Corporate Digital Responsibility: Meilenstein für verantwortungsbewusste Gestaltung der Digitalisierung

Trotz wachsender Bedeutung in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik fehlte bislang eine übergreifende, allgemein akzeptierte Definition von Corporate Digital Responsibility. Gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft, Unternehmen, Zivilgesellschaft und Verwaltung schließt die Initiative D21 nun diese Lücke und hebt den Diskurs um CDR auf ein neues Level.

Austausch des Panels mit dem Publikum

KI in Bewegung: Wie Physical AI unsere Industrie und Produktion revolutioniert

Was wäre, wenn Roboter nicht nur Werkzeuge wären – sondern eigenständige Akteure in der Produktion? Wenn sich Produktionsstraßen selbst reparierten und Material- sowie Energieflüsse vorausschauend steuerten? Autonome Roboterarme, lernfähige Produktionslinien, vernetzte Fabriken: Physical AI verändert unsere industrielle Landschaft. Um diesen Prozess aktiv zu gestalten, müssen wir als Gesellschaft in den Dialog treten.

Olaf Scholz und 4 Schülerinnen machen mit einem Smartphone ein Selfie

„Damit das WIR in MINT-Berufen nicht nur Männer sind“: Girls’Day-Auftakt 2025 mit Bundeskanzler Olaf Scholz

24 Berliner Schülerinnen und sieben Mitgliedsorganisationen der Initiative D21 haben am 1. April 2025 die Auftaktveranstaltung des diesjährigen Girls’Day im Bundeskanzleramt gestaltet. Im MINT-Erlebnis-Parcours hatten die Schülerinnen die Möglichkeit, verschiedene Berufsfelder aus dem MINT-Bereich hautnah kennenzulernen. In einer Gesprächsrunde konnten sie zudem Bundeskanzler Olaf Scholz ihre Fragen zum politischen Alltag und seinem Blick auf MINT-Berufe stellen.

Ein Banner mit dem Schriftzug D21-Digital-Index. Jährliches Lagebild zur Digitalen Gesellschaft steht auf einer Bühne und wird angestrahlt. Im Vordergrund sieht man verschwommen Personen, die in Richtung des Banners gucken.

D21-Digital-Index 2024/25: Digitale Resilienz als Schlüssel für Innovationskraft, Wettbewerbsfähigkeit und Zusammenhalt

Die neue Bundesregierung steht vor einer Fülle an Herausforderungen: Sie muss die Wirtschaft ankurbeln, Fachkräfte halten und gewinnen, die Spaltung in der Gesellschaft überwinden und gleichzeitig Bürger*innen beim kritischen Umgang mit digitalen Informationen unterstützen. Eine zentrale Frage lautet dabei: Welche Rolle spielt die Digitalisierung? Und wie fit ist Deutschland für die digitale Zukunft? Antworten liefert die Studie D21-Digital-Index 2024/25 der Initiative D21, durchgeführt von Kantar.

Ansprechpartnerin in der Geschäftsstelle

Porträt von Sandy Jahn

Sandy Jahn, Referentin Strategic Insights & Analytics (sie/ihr)