Nur noch ein Drittel der Deutschen hat (sehr) großes Vertrauen in den Staat – 2022 waren es noch 38 %. Die Ergebnisse des eGovernment MONITORs 2025 verdeutlichen: Eine leistungsfähige digitale Verwaltung kann entscheidend sein, damit Bürger*innen den Staat als handlungsfähig erleben und das Vertrauen in die Demokratie gestärkt wird. Wie das gelingen kann, stand im Fokus des #GovTalk 2025.
Schon im Studium Zukunftsideen mit einem TecDAX-Unternehmen entwickeln? Ab sofort können Studierende bei der Digital Future Challenge (DFC) ihre Ideen für eine digitale Zukunft einbringen. Im Fokus: KI-Agenten und Robotik. Bundesweit sind Studierende eingeladen, Antworten auf die Frage zu finden, wie digitale Technologien verantwortungsvoll eingesetzt und Zukünfte gestaltet werden können. Den besten Ideen winken bis zu 15.000 Euro Preisgeld. Ausgerichtet wird der Wettbewerb von der Deloitte-Stiftung und der Initiative D21, Schirmherr ist Bundesminister Dr. Karsten Wildberger.
Ein Blick zurück, ein Blick nach vorn: Die letzte Sitzung der AG Digitale Ethik der Initiative D21 stand im Zeichen des Rückblicks, der Würdigung und des klaren Ausblicks. Nach zehn Jahren engagierter Arbeit wurde die Arbeitsgruppe offiziell verabschiedet. Doch eines wurde mehr als deutlich: Das Thema Digitale Ethik bleibt – als Querschnittsthema, als Haltung, als Zukunftsfrage.
Digitale Basiskompetenzen sind längst nicht mehr „nice to have“. Sie entscheiden über Zugang zu Information, berufliche Entwicklung, Souveränität im Alltag – vom Umgang mit Behörden bis zur Gesundheitsversorgung. Europa will bis 2030 mindestens 80 Prozent seiner Bevölkerung mit grundlegenden digitalen Fähigkeiten ausstatten; Deutschland steht laut aktuellem D21-Digital-Index noch bei rund 49 Prozent. Die Lücke ist offensichtlich – ebenso die Chance, sie durch vernetzte Ansätze zu schließen.
Nur noch ein Drittel der Deutschen hat (sehr) großes Vertrauen in den Staat – 2022 waren es noch 38 %. Die Ergebnisse verdeutlichen: Leistungsfähige digitale Verwaltung kann entscheidend sein, damit Bürger*innen den Staat als handlungsfähig erleben und Vertrauen in die Demokratie gestärkt wird.
Die stärksten PS bringen uns auf der Straße nichts, wenn wir die Fahrzeuge nicht bedienen können. Das gleiche gilt auch, für die Nutzung von digitalen Anwendungen durch Mitarbeitende der Verwaltung. Deswegen diskutierte die AG Innovativer Staat über digitale Kompetenzen und wie sich diese in der Verwaltung fördern und festigen lassen.
Die neue D21-Studie „Digital Skills Gap 2025“ zeigt: Digitale Ausgrenzung ist ein strukturelles Problem. Schwierige Wohnverhältnisse, geringes Einkommen und fehlende digitale Ausstattung behindern digitale Teilhabe. Die Initiative D21 fordert deshalb eine digitale Grundversorgung als soziales Grundrecht.
Die Studie „Digital Skills Gap 2025“ der Initiative D21 zeigt: Silver Worker und Blue-Collar-Worker verfügen über wertvolle digitale Kompetenzen und Erfahrungswissen – oft unterschätzt, aber entscheidend für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmen, die auf alters- und arbeitsdiverse Lernwege setzen, erschließen hier enormes Potenzial.
Was wäre, wenn humanoide Roboter zukünftig lästige oder körperlich herausfordernde Aufgaben für uns übernehmen – egal ob als Alltagshilfe oder als Arbeitskraft in der Industrie? Müssen wir in Zukunft nie wieder schwere Sprudelkästen schleppen und ist die humanoide Robotik ein realistischer Lösungsansatz für den Fachkräftemängel? Darum, was davon (noch) Science-Fiction ist und was bereits Realität, ging es bei „KI in Bewegung“.
Trotz wachsender Bedeutung in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik fehlte bislang eine übergreifende, allgemein akzeptierte Definition von Corporate Digital Responsibility. Gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft, Unternehmen, Zivilgesellschaft und Verwaltung schließt die Initiative D21 nun diese Lücke und hebt den Diskurs um CDR auf ein neues Level.
So wie weiches Essen unsere Kiefer verändert hat und die Erfindung der Uhr unseren natürlichen Tagesrhythmus ersetzt hat, verändert auch der digitale Wandel uns Menschen – sei es unser Körper, unsere Identität, unsere Beziehungen oder zahlreiche Aspekte unseres Alltags. Die AG Digitale Ethik diskutierte, wo und wie genau vor allem der wachsende Einsatz von Künstlicher Intelligenz seine Spuren hinterlässt.
Was wäre, wenn Roboter nicht nur Werkzeuge wären – sondern eigenständige Akteure in der Produktion? Wenn sich Produktionsstraßen selbst reparierten und Material- sowie Energieflüsse vorausschauend steuerten? Autonome Roboterarme, lernfähige Produktionslinien, vernetzte Fabriken: Physical AI verändert unsere industrielle Landschaft. Um diesen Prozess aktiv zu gestalten, müssen wir als Gesellschaft in den Dialog treten.
Vorabergebnisse des eGovernment MONITOR der Initiative D21: Rein digitale Verwaltung mit Unterstützungsangeboten, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, findet breite Zustimmung. Als Rahmenbedingungen sind einfache Sprache und menschliche Unterstützung besonders gefragt.
Wind, Sonne und Aufbruch: Ein Abend voller Energie. Wind, Sonne und Aufbruch: Ein Abend voller Energie. Beim traditionellen D21-Sommerempfang kamen 250 Persönlichkeiten aus dem Netzwerk der Initiative D21 über den Dächern Berlins zusammen, um sich über die Zukunft der Digitalen Gesellschaft auszutauschen. Ehrengast und Redner war Bundesdigitalminister Dr. Karsten Wildberger.
Stellen Sie sich vor, es ist das Jahr 2030: KI-Agenten der Verwaltung kommunizieren nahtlos mit KI-Assistenten der Bürger*innen, intelligente Roboter übernehmen zentrale Aufgaben des Alltags und viele Menschen unterschiedlicher Generationen begegnen diesen Veränderungen mit Zukunftsoptimismus. Doch wie kann ein solches Szenario erreicht werden?
Die Initiative D21, Deutschlands größtes gemeinnütziges Netzwerk für die Digitale Gesellschaft, stärkt ihre Führungsstruktur: Ab Juni 2025 arbeitet der Verein mit einer professionellen CEO/COO-Aufstellung, um bei der Gestaltung der digitalen Transformation noch wirkungsvoller agieren zu können.